BREMN informiert:

Nicht recyclebare Windradflügel werden verbuddelt: Ist Windenergie umweltfreundlich oder werden wir mutwillig getäuscht?

Pressemitteilung 2212, Juni 2022 von NAEB e.V.

Habecks Energiewendepläne müssen scheitern

Habecks Osterpaket vor dem Aus.

Der Wirtschaftsminister Dr. Habeck  will stillgelegte Kohlenkraftwerke wieder aktivieren, um drohende Stromausfälle zu verhindern. Gleichzeitig plädierte er in einer leidenschaftlichen Rede im Bundestag für sein Osterpaket zum Ausbau von Wind- und Solarstromanlagen. Sie sollen verdreifacht werden und die Stromversorgung in Deutschland weitgehend übernehmen. Umwelt- und Artenschutz sowie Abstandsregeln zu Wohnhäusern müssten dafür aufgeweicht werden. Doch diese Ausbaupläne werden scheitern an der Finanzierung, am Energiemangel und am Rohstoffmangel.

Steigende Kosten vertreiben Anleger

Die Weltmarktpreise für Rohstoffe und Energie sind kräftig gestiegen. Ein Ende des Anstiegs ist bisher nicht abzusehen. Hinzu kommen, inflationsbedingt, immer höhere Lohnkosten. Eine sichere Kalkulation der Baukosten der geplanten Wind- und Solaranlagen ist nicht möglich, denn Festpreise werden nicht mehr garantiert.

Die höheren Baukosten verringern die Rendite der Anleger bis hin zu Verlusten trotz der hohen EEG-Vergütungen und den Einspeiseprivilegien (Der teure Wind- und Solarstrom muss nach dem Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) vorrangig in das Netz eingespeist werden). Hinzu kommt mit dem Bau weiterer Windturbinen, dass immer mehr von ihnen im Windschatten anderer Anlagen stehen, die dann weniger Strom erzeugen. Auch dadurch drohen neuen Anlegern Verluste.

Offensichtlich ist diese Situation Habeck und seinem verantwortlichen Staatssekretär Dr. Patrick Graichen bewusst. Zur Finanzierung werden daher Bürgerbeteiligungen an Windparks gefordert mit dem lockenden Argument, die Bürger sollten teilhaben an der „Wertschöpfung“.  Den Bürgern und Stromkunden wird aber nicht  gesagt, dass sie die angeblichen Gewinne der Windstromerzeugung mit höheren Strompreisen selbst bezahlen. Planer, Erzeuger und Betreiber der Windkraftanlagen profitieren an erster Stelle. Wird ein Windpark aber insolvent, verlieren die Kleinanleger ihre Einlage.

Darüber hinaus sollen sich Gemeinden an Windparks auf ihrem Gebiet beteiligen. Das ist eine verkappte  Finanzierung mit Gemeindesteuern. Auch hier werden gute Renditen in Aussicht gestellt, die über steigende Strompreise finanziert werden. Auch diese Anlagen münden mit hoher Wahrscheinlichkeit in Verlusten. Der Steuerbürger wird so doppelt abkassiert. Steuern und Stromkosten steigen.

Energiemangel stoppt Energiewende

Durch den Ukrainekrieg und den Verzicht auf Kohle, Erdöl und Erdgas aus Russland haben wir einen akuten Energiemangel. Zum Bau der geplanten Wind- und Solaranlagen wird aber viel Energie gebraucht. Zur Wertschöpfung von einem Euro werden 2 Kilowattstunden (kWh)   Primärenergie benötigt. Eine Windturbine  mit 3 Megawatt (MW) installierter Leistung kostet etwa 3 Millionen Euro. Für die Fertigung und  Installation müssen danach 6 Millionen Kilowattstunden Primärenergie eingesetzt werden, vorwiegend als fossile Brennstoffe. Das sind 650 Tonnen Kohle oder 600 Tonnen Öl oder 600.000 m³ Erdgas.

Mit diesen Brennstoffen können für ein Jahr mehr als 300 Wohnungen beheizt  oder 2000 Wohnungen mit Strom versorgt werden. Die Regierung muss entscheiden, ob sie den Ausbau von Wind- und Solaranlagen forcieren will, obwohl sie damit die Energie weiter verknappt  und die Kosten in die Höhe treibt. Das politische Ziel, die CO2-Emissionen zu reduzieren, kann so nicht  erreicht werden. Die Herstellung der notwendigen Metalle, die Zementproduktion  für die Fundamente und die Kunststoffflügel erfordern fossile Brennstoffe mit entsprechenden CO2-Emissionen. Erst nach ein bis zwei Betriebsjahren haben die Anlagen mehr Energie erzeugt als für ihren Bau aufgewendet werden musste.

Rohstoffmangel

Eine Studie der belgischen Universität KU Leuven stellt für Europa fest: Die Energiewende wird auch einen weitaus größeren jährlichen Bedarf an Aluminium (30 % des heutigen Verbrauchs in Europa), Kupfer (35 %), Silizium (45 %), Nickel (100 %) und Kobalt (330 %) erfordern, die alle für Europas Pläne zur Herstellung von Elektrofahrzeugen und Batterien, erneuerbaren Wind-, Solar- und Wasserstofftechnologien sowie der für die Klimaneutralität erforderlichen Netzinfrastruktur unerlässlich sind. Das heißt, die Energiewende wird zu stark steigenden Metallpreisen führen  und am Mangel benötigter Metalle scheitern.

Nach eigenen Recherchen werden beispielsweise für zwei 900 Megawatt Offshore -Gleichstromleitungen von der Nordsee nach Lingen 35.000 Tonnen Kupfer benötigt (nach Angaben des Netzbetreibers Amprion) mit einem Metallwert von 310 Millionen Euro. Das sind ca. 5 % der deutschen Jahresproduktion für eine 500 km lange Leitung. Prof. Lüdecke berichtet:  Insgesamt erfordern die Ausbauziele Material in der Größenordnung von 1,8 Millionen Tonnen Kupfer, 95 Millionen Tonnen Zement und 30 Millionen Tonnen Stahl. Es ist fraglich, ob dafür genug Kupfer auf dem Weltmarkt verfügbar ist. Das gilt auch für Aluminium. Zur Erzeugung von einem Kilogramm müssen 16 kWh Strom und knapp 1 kg Graphit eingesetzt werden. Wegen der hohen  Strompreise  reduzieren die Hersteller ihre Produktion.  Der Ausbau der Wind- und Solaranlagen ist aber nur mit mehr Aluminium möglich. Weiter gilt: Für die Produktion der benötigten Metalle werden große Mengen fossiler Brennstoffe benötigt, die die CO2-Emissionen erhöhen.

Nach überschlägigen Rechnungen wird die geplante Energiewende am Materialmangel scheitern. Daran werden auch Gesetze zum schnelleren Ausbau der Wind- und Solarstromerzeugung nichts ändern.

Gesundheitsprobleme

Es gibt immer mehr seriöse Berichte über Gesundheitsprobleme von Menschen in der Nachbarschaft von Windkraftanlagen, die auf Infraschall zurückzuführen sind. Infraschall sind Druckunterschiede mit Abständen von mehr als 30 Meter, die sich mit der Schallgeschwindigkeit von 330 Meter/Sekunde ausbreiten. In der Nähe von Windgeneratoren sind wir wechselnden Druckunterschieden mit Frequenzen von weniger als 10 Hertz (Schwingungen/Sekunde) ausgesetzt. In diesem Frequenzbereich liegt nach Angaben von Medizinern auch die Eigenschwingung innerer Organe. Die Druckwechselbelastung kann einzelne Organe aufschaukeln. Das führt zu ähnlichen Symptomen wie die Seekrankheit: Übelkeit, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit. Werden diese Erkenntnisse durch weitere Untersuchungen erhärtet, müssten die meisten Anlagen abgeschaltet werden, weil sich die niederfrequenten Druckwellen kilometerweit fortpflanzen.

Windkraft beschleunigt Klimawechsel

Die Leistungen der Windgeneratoren nehmen mit dem Bau weiterer Anlagen kontinuierlich ab. Das bestätigt eine Studie der Deutschen WindGuard (hier) im Auftrag des Bundesverbands WindEnergie e.V., veröffentlicht am 5. Oktober 2020. Danach hat sich die mittlere spezifische Nennleistung der Windenergieanlagen (MSN) in Deutschland von 2012 bis 2019 beständig verschlechtert, obwohl Windenergie seit zwanzig Jahren immer effektiver abgeschöpft wird. Im windreichen Schleswig-Holstein fielen die Leistungen bis zu 30 Prozent für Windkraftanlagen im Bereich der Wirbelschleppen der immer zahlreicheren Offshore-Anlagen. Dieser Effekt ist auch für den Laien ohne profunde Physikkenntnisse verständlich. Eine Fortführung der Energiewende bringt nicht den erhofften Ertrag, sondern mit jeder neuen Anlage weniger.

Schwieriger wird es zu verstehen, den warum Windgeneratoren zu einem trockneren und wärmeren Klima führen. Dr. Klaus Peter Krause hat die vorliegenden Erkenntnisse  zusammengefasst: Der Physiker Dieter Böhme sagt, im Lee der Windgeneratoren ist die Windgeschwindigkeit geringer. Dies führt zu einem Unterdruck, der von seitlichen und höheren Luftmassen ausgeglichen wird. Die Fallwinde haben einen Föhneffekt. Sie erwärmen sich unter Verringerung der relativen Luftfeuchte. Weiter durchmischen die Wirbelschleppen hinter den Windturbinen  die Luft. Sie verhindern  nächtlichen Tau in Bodennähe und die Bildung von Thermikblasen. Damit bleibt die Bodenkühlung durch die Verdampfung des Taus aus. Die wärmere und trockenere Luft und geringere Thermik bringen weniger Regen. Nicht nur Böhme, sondern auch die Chinesen, die weltweit die meisten Windanlagen betreiben, bestätigen Erwärmung und Trockenheit hinter den Turbinen.

Ein Forschungsprojekt der Hochschule für Technik, Beuth, Berlin zusammen mit meteorologischen Instituten kommt zu dem Ergebnis, dass durch den Entzug großer Windenergiemengen der Jetstream, der direkt mit dem Wettergeschehen korreliere, geschwächt und verändert wird. Die regenreiche Westströmung in Europa mit großen Niederschlägen ist seltener geworden. Trockenheit und Erwärmung sind die Folge. Statt die Erde vor einer kritischen Erwärmung zu schützen, tragen nach diesen Ergebnissen Windgeneratoren zu einer unerwünschten Klimaänderung bei.

Immobilienverluste in der Nachbarschaft von Windrädern ohne Entschädigung

Nach Angaben von Häusermaklern verlieren Immobilien im Mittel 30 Prozent ihres Wertes, wenn Windkraftanlagen in der Nähe gebaut werden. Eine Entschädigung wird den Eigentümern für diesen Verlust in Deutschland bisher nicht gewährt. In Frankreich hat inzwischen ein Immobilienbesitzer eine Entschädigung gerichtlich erstritten. Es ist davon auszugehen, dass in Zukunft auch andere europäische Länder diesem Urteil folgen. Dann kommen auf die Windkraftbetreiber hohe Kosten zu, die bei den Investitionen nicht kalkuliert waren. Totalverluste des eingesetzten Kapitals dürften die Folge sein.

Gesetze gegen die Physik müssen scheitern

Ein Leben ohne fossile Brennstoffe zur Reduktion der CO2-Emissionen soll das Weltklima retten. Doch die Bewertungen kommen zu gegenteiligen Ergebnissen. Windgeneratoren verstärken eine Erwärmung und vermindern den Niederschlag. Gesetze zur Fortführung der Energiewende sind teils gegen die Physik gerichtet und müssen scheitern. Es wird höchste Zeit, dass die Politik wieder zu einer realen Energieversorgung zurück findet mit dem Ziel: sicher und bezahlbar. Ideologische Besserwisserei ist fehl am Platz. Der wissenschaftliche Dienst des Bundestages ist der bessere Berater.

Prof. Dr. Ing. Hans-Günter Appel
Pressesprecher NAEB e.V. Stromverbraucherschutz

Der Blick aus dem Ausland auf Deutschland – der Prophet im eigenen Land wird leider nicht gehört

Vorreiter oder Geisterfahrer: Wer sich das knapp 1-stündige Video auf Youtube.com ansieht, erkennt, dass sich Deutschland mit seiner „grünen“ Klimapolitik gegen jegliche Vernunft und die restliche Welt stemmt.

6 Probleme der globalen Energiewende (Hans-Werner Sinn)/ 4pi-Klima-Symposium auf Youtube.com

  1. In Paris akzeptierte nur eine Minderheit von 61 der 191 Unterzeichner eine verbindliche quantitative Emissionsbeschränkung: Eine deutsche CO2-Emissionsreduktion hat absolut keine globale Auswirkung.
  2. Utopische Zielsetzung: Deutsche CO2-Emission soll bis 2050 auf Null reduziert werden.
  3. Der Wind- und Sonnenstrom ist zu volatil, um eine preisgünstige Vollversorgung zu gewährleisten: Die deutschen Verbraucher zahlen zusammen mit den Dänen die weltweit höchsten Strompreise. Ohne fossile oder atomare Lückenbüßer-Kraftwerke ist zudem keine konstante Stromversorgung möglich. Oder wir kaufen grünen, französischen Atomstrom.
  4. Europa drangsaliert die Autoindustrie und verstößt gegen das Gesetz des „einen Preises“. Der Markt als Entdeckungsverfahren für CO2-arme Technologien wird ausgeschaltet: Die Konsequenzen für die deutsche Wirtschaft sind verheeren, denn die Herstellung von Dieselfahrzeugen war die deutsche Domäne. Seit der Beschlussfassung 2018 ist die deutsche Autoindustrie (als wichtigstes produzierendes Gewerbe) auf dem absteigenden Ast.
  5. Beim deutschen Energiemix sind die E-Autos nicht CO2-günstiger als Dieselautos: Studien zeigen, dass erst nach gefahrenen 219.000 km der CO2-Ausstoß eines elektrischen VW-Golfs mit dem dieselbetriebenen Modell gleichzieht.
  6. Bei den handelbaren Brennstoffen ist der Effekt des europäischen Verzichts nicht nur klein sondern null: Erst wenn ausnahmslos alle Länder der Erde auf den Kauf von Erdöl verzichten, wird die Förderung gedrosselt und eine Reduktion der CO2-Emissionen erreicht.

2 % der Landesfläche muss für regenerative Energie in BW/Deutschland zur Verfügung gestellt werden, damit die globale Erderwärmung auf 1,5 ° begrenzt wird.

Das ist die Kernaussage des drögen Vortrags von Dr Baumann („Grüne“) am 23.05. in der Sirgensteinhalle in Vogt. Und deshalb soll der Altdorfer Wald blindwütig mit Windrädern zugepflastert werden.

Warum versiegeln wir eigentlich nicht 4% der Landesfläche und erreichen dann schätzungsweise eine Begrenzung der Temperatur auf 1,3° hinsichtlich der vorindustriellen Zeit? Warum errichten wir statt der angepeilten 1000 Windräder in BW nicht 1500 oder 2000? Vielleicht könnten wir dann sogar den globalen Temperaturanstieg senken?

Die Frage ist: Wer stellt diese Berechnungen an und wie kommen Herr Baumann, Habeck etc. zu diesen Ergebnissen? Wissen diese grünen Politiker wirklich wie stark der Wind künftig in jedem einzelnen Windpark in Deutschland wehen wird und wieviele Sonnenstunden den Solaranlagen zuteil werden? Können sie tatsächlich den entsprechenden Energieertrag samt C02-Ersparnis (abzüglich des C02-Aufwands bei der Rohstoffproduktion und der Errichtung) sowie den Nutzen für das Weltklima auf eine Stelle nach dem Komma bestimmen? Dazu braucht es, in meinen Augen, hellseherische Fähigkeiten oder Mut zur wilden Spekulation.

Mit dem Weltklima sollte man aber nicht spekulieren oder bei der Energieerzeugung irgendwelche Milchmädchenrechnungen anstellen. Durch die Ukrainekrise sieht man deutlich in welche Abhängigkeiten uns der Atomausstieg von russischem Gas, als grundlastfähiger Energie bei Dunkelflaute, gebracht hat.

Was wäre eigentlich so schlimm daran, wenn wir die Laufzeit unserer 3 Atomkraftwerke, die von der EU-Kommission als grüne (da CO2-neutrale) Energieproduzenten eingestuft wurden, ein paar Jahre verlängern würden.

Sollten wir nicht eher die klimaschädigende Abholzung der brasilianischen und indonesischen Regenwälder (über 50.000 Fußballfelder/am Tag) mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln sofort stoppen als über den Nutzen von unsinnigen Schwachwindanlagen zu schwadronieren. Als unser Vorsitzender Andreas Reichel diese Thematik angesprochen hat, stand Herr Dr. Baumann vor der Sirgensteinhalle und zeigte damit, wie wenig er sich für die Belange der Bürger interessiert und wie lästig ihm diese Dialogveranstaltungen sind.

Übrigens: Abgeholt wurde er dann von seinem Chauffeur in einer fetten Mercedes-Limousine. Mal ehrlich, den Weg hätte er sich sparen können und unsere Steuergelder dazu…


Ist Windkraft wirklich grün und macht uns energetisch unabhängig?

Materialbedarf pro Windrad und Land aus dem der Rohstoff stammt

260t Stahl und Gusseisen aus China und Ukraine

4,7t Kupfer aus Südamerika

2t seltene Erden aus China

3t Aluminium aus China und Rußland

Silber aus Mexiko und Argentinien

Bauxit aus Guinea

Eisenerz aus Brasilien (aus Minen nach Abholzung von Regenwäldern)

Nickel aus Russland oder Kuba

Balsaholz aus Ecuador, Mexiko, Indien (aus abgeholzten Regenwäldern)

viele Tonnen Verbundwerkstoffe mit Kunsstoffen + 1200t Beton mit hohem CO2-Ausstoß (600kg/t) bei der Herstellung

Windstarke Länder wie Schottland mit bis zu 5000 Volllaststunden beschweren sich, dass das windarme Deutschland (magere 2500 Volllaststunden) die Preise dieser Rohstoffe in exorbitante Höhen treibt. Vor allem deshalb, weil die Windräder in Schwachwindzonen doppelt so hoch sind wie in Schottland, aber nur knapp die Hälfte des Energieertrages erwirtschaften.

Menschenrechtsorganisationen stufen außerdem die Beschaffung dieser Rohstoffe als bedenklich in Bezug auf Umweltschäden und Menschenrechte ein.

Wieder ein Fall von Greenwashing, Herr Habeck und Frau Lemke? Ebenso wie der Flüssiggasimport mit schwerölbetriebenen Tankern aus Qatar?


Windkraft auf Biegen und Brechen: Viele Grüne wenden sich mit Grausen von ihrer Partei ab!

Auszüge aus einem Artikel von Vera Lengsfeld, geboren 1952 in Thüringen, bis 1996 Bundestagsmitglied von Bündnis 90/ Die Grünen

Erst wenn der letzte Wald gerodet, das letzte Naturschutzgebiet zerstört, die letzten Vögel und Insekten geschreddert sind, werdet ihr merken, dass Grün wählen keine gute Idee war…

Wie die Grünen von der Umweltschutz- zur Umweltzerstörungspartei wurden

Dass Politiker sich nicht um ihr Geschwätz von gestern kümmern, wissen wir spätestens seit Konrad Adenauers offenherzigem Geständnis. Aber eine solche Kehrtwendung wie die Grünen in den letzten Jahren hingelegt haben, kenne ich von keiner Partei. Angetreten als Umweltschutzpartei, sind sie jetzt die größte Gefahr für die Umwelt: Windräder und Solarpanel-Felder zerstören unsere Kulturlandschaft und sind inzwischen die Hauptursache für den Artenschwund in Deutschland.

(…)

Im Schatten des Ukrainekrieges stellen am 4. April 2022 die Bundesumweltministerin Steffi Lemke und der Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz Dr. Robert Habeck einen Großangriff auf Arten-Landschafts- und Naturschutz vor. Sie nennen es „gemeinsame Eckpunkte für einen naturverträglichen Windkraftausbau“. Wobei naturverträglich in diesem Zusammenhang ehrlicherweise Naturzerstörung und demokratiefeindlich heißen müsste. Aber die beiden grünen Minister sind so ehrlich wie seinerzeit der DDR-Staatschef Walter Ulbricht, als er im Juli 1961 verkündete, niemand hätte die Absicht, eine Mauer zu errichten.

Mit dem neuen Gesetz würden „Bremsklötze beseitigt“ (Lemke). Das heißt, die demokratische Mitbestimmung, für die sich die Grünen jahrzehntelang stark gemacht haben, wird es nicht mehr geben. Das sei angeblich „gerade heute besonders wichtig, da wir uns zügiger denn je aus der Klammer von Öl- und Gas-Importen befreien müssen“ (Habeck). Dem Minister müsste bekannt sein, dass sich seit dem Ausstieg aus Kernkraft und Kohle die Abhängigkeit von Öl- und Gasimporten massiv erhöht hat und der Anteil der „Erneuerbaren“ an der STROMERZEUGUNG zwar etwas über 40% beträgt, am GESAMTENERGIEBEDARF aber weit unter 20%. Selbst eine VERDOPPLUNG der „Erneuerbaren“ würde den GESAMTENERGIEBEDARF nur zu etwa einem Drittel decken.

Außerdem ist die installierte Leistung an „Erneuerbaren“ bereits an der Grenze dessen, was unser Netz verkraften kann. Es fehlt an Leitungen und Speichern. Schon jetzt muss „Lastabwurf“ praktiziert werden, um einen flächendeckenden Blackout zu verhindern. Trotz dieser Tatsachen wollen die Grünen ihre Utopie ohne Rücksicht auf Verluste exekutieren

Das bedeutet eine Zerstörung der letzten verbliebenen naturnahen Landschaftsräume. Die Eckpunkte sehen u.a. vor, Landschaftsschutzgebiete für die Windkraft zu öffnen und artenschutzrechtliche Standards erheblich zu senken. (…) Dass dabei hunderttausende Bäume gefällt werden müssen, die dann als CO2-Senker ausfallen, dass Waldboden versiegelt wird und damit Regenwasser, das nicht versickern kann, oberflächlich abfließt und gewachsenen Boden mitnimmt, spielt keine Rolle.

(…)

Windräder sind Insekten- und Vogelschredder. Je mehr Windräder installiert werden, desto effektiver werden Insekten und Vögel vernichtet. Um das zu ermöglichen, werden Schutzvorschriften, zum Beispiel der Abstand zu Brutplätzen, verringert und die Versiegelung von Schutzgebieten befördert. Mehr noch: In meiner Heimatstadt Sondershausen wohnt ein verzweifelter Grüner, der jedes Wochenende loszieht, um die noch wenigen verbliebenen Raubvogelbrutplätze zu kartieren, in der Hoffnung, sie so vor dem Verschwinden bewahren zu können.

(…)

Lemke und Habeck scheuen sich dabei nicht, europäisches Naturschutzrecht zu unterlaufen. Die EU-Biodiversity-Strategie wird durch ihre Vorhaben konterkariert. Der Trick, mit dem Natur- und Artenschutz ausgehobelt werden sollen, ist die Einordnung der “Erneuerbaren” als angebliche Dienerin der “öffentlichen Sicherheit”. Damit seien sie von “überragendem öffentlichen Interesse”. Die Erklärung, warum eine unsichere, wetterabhängige Technologie zur öffentlichen Sicherheit beitragen soll, bleiben Habeck und Lemke selbstverständlich schuldig.

Angeblich soll uns die forcierte Neuinstallation von “Erneuerbaren” unabhängig von Gasimporten aus Russland machen, sagt Habeck. Dabei hat uns erst die Energiewende in die Abhängigkeit von russischem Gas gebracht, weil Gaskraftwerke vorgehalten werden, um den kompletten Ausfall zu kompensieren, der entsteht, wenn kein Wind weht und die Sonne nicht scheint.

(…)

Ein wirklicher Schritt weg von der Abhängigkeit von Öl- und Gasimportn aus Diktaturen wäre der Wiedereinstieg in die Kernenergie, wie er europaweit stattfindet. Aber bisher ist Habeck nicht einmal bereit, die Abschaltung der letzten drei verbliebenen Kernkraftwerke zu widerrufen und die Ende letzten Jahres abgeschalteten AKWs wieder in Betrieb zu nehmen. Auch in diesem Fall hat er die Öffentlichkeit belogen, als er behauptete, den Weiterbetrieb ideologiefrei prüfen zu lassen (…).


Unliebsame Wahrheiten werden von Herrn Habeck und Frau Lemke unter den “Teppich” gekehrt!

Destruir bosques es un crimen – Waldzerstörung stoppen – Stop deforestation – Fermate la deforestazione Greenpeace

Greenpeace


LOKALE WASSERVERSORGUNG DURCH WKA-FUNDAMENTE MASSIV BEEINTRÄCHTIGT:

Der Bau von WKAs im Altdorfer Wald bedroht ein unschätzbares Wasserreservoir für zehntausende von Bürgern der umliegenden Gemeinden:

Hierzu verweisen wir außerdem auf unsere Seite “Wasser” mit folgenden Beiträgen aus der ARD-Mediathek:

  • Wasser – Die wertvolle Ressource
  • Bis zum letzten Tropfen
  • Trocknet Deutschland aus?
  • Notfall Natur



Wer für Windkraft ist, ist für Kiesabbau!

Windanlagenbau bedingt Kiesabbau (1300t/Anlage) mit den gesamten negativen Auswirkungen wie Versiegen von Quellen, Verunreinigung von Trinkwasser, Luftverschmutzung und Lärm durch LKW-Verkehr usw. Die orange markierten, geplanten Kiesabbaugebiete (s. unten), gegen die einige Windkraftbefürworter aus Vogt so vehement protestieren, werden den Kies für die Schwerkraftfundamente aus Stahlbeton liefern. Hat euch darüber niemand informiert?

Wer für Windkraft ist, ist für Kiesabbau!


BRENNPUNKT: WINDKRAFTANLAGEN IM ALTDORFER WALD GEMARKUNG VOGT

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1. Um welche Dimensionen geht es bei den geplanten MEGA-Windkraftanlagen im Altdorfer Wald?

Beispiel: Enercon Typ E-160 EPS E1/4.6MW oder Typ E2/5.5 MW mit einer monströsen Gesamthöhe von ca. 250m.

Die Rotorblätter einer Anlage weisen einen Durchmesser von ca. 170m auf und umstreichen eine Kreisfläche von ca. 2,3 Hektar = 23.000m² = größer als 4 Fußballfelder.

Die Anlaufgeschwindigkeit liegt bei ca. 2,5 m/s. Der Schallleistungspegel bei ca. 90-105 dB(A) je nach Windgeschwindigkeit.

2. Welche Konsequenzen haben die für den Bau der Windkraftanlagen erforderlichen Waldrodungen und Flächenversiegelungen im Altdorfer Wald?

Aufgrund der Geländetopografie des Höhenrückens (Drumlins) im Altdorfer Wald könnte die bedrohliche Gesamthöhe dieser riesigen Windrad-Monster in Bezug auf die Wohnbebauung von Vogt sogar 300m (ca. Höhe des Eifelturms) betragen.

Die Flächenversiegelung wird unvorstellbare Ausmaße annehmen und das Ökosystem Altdorfer Wald unwiederbringlich zerstören.

Für die Tragfähigkeit der Anlagen sind Schwerkraftfundamente im Waldboden notwendig.

  • Stahlbeton pro Anlage: ca. 5.000 t entspricht 400 LKWs à 26t
  • Stahlbeton für 90 Anlagen: ca. 450.000 t entspricht 36.000 LKWs à 26t
  • Gemarkung Vogt 20 Anlagen: ca. 100.000t entspricht 3.800 LKWs à 26t

Die Erdbewegungen und Abfuhr des Aushubs für die Fundamente, Zufahrtswege und Infrastruktur verdoppeln bzw. verdreifachen den LKW-Verkehr im Altdorfer Wald. Insgesamt müssen pro Windkraftanlage 10-40 Hektar Wald geopfert werden (Quelle SZ).

Schlussendlich wird der Altdorfer Wald durch diese massiven Eingriffe in ein Industriegebiet umgewandelt.

3. Wo bleibt der Klimaschutz?

Mit diesen geplanten Waldrodungen und Zerstörung von Ökosystemen wird genau das Gegenteil von Klimaschutz bewirkt. Ein Großteil des Altdorfer Waldes steht nicht mehr als natürliche CO2-Senke und – Umwandler zur Verfügung. Ganz im Gegenteil: Es wird CO2 in gigantischem Ausmaß freigesetzt.

Bis vor Kurzem war Wald in BW gesetzlich geschützt (LWaldG i.d.F. v. 31.08.1995, GBI.685). Er hatte die Bedeutung eines natürlichen Filters, einer Klimaanlage, eines Wasserspeichers, eines Lebensraumes für Tiere und Pflanzen sowie eines Naherholungsgebietes für uns Menschen. Nun wird er für den Bau von WKAs in vielen Landesteilen weitgehend dem Erdboden gleich gemacht.

Laut aktuellem Waldbericht der Bundesregierung 2021 ist der Wald unser Klimaschützer Nr.1.

Zurzeit sind 277.000 ha Wald in Deutschland geschädigt und müssen aufgeforstet werden. In Baden-Württemberg betrifft dies über 20.000 ha.

Wie kann es sein, dass ein gesunder, klimaschützender Wald unsinnig gerodet wird, anstatt die Energiepolitik zu überdenken?

Dies ist ein verhängnisvolles Signal für den Klima- und Artenschutz, den sich die Ampel-Koalition scheinheilig auf die Fahnen geschrieben hat.

BREMN e.V. prangert ausdrücklich diese nicht tolerierbare Doppelmoral an. Wir fordern, dass kein einziger Baum im Altdorfer Wald für eine verfehlte Klimapolitik unter dem Deckmantel der Energiewende geopfert werden darf.


Gigantischer Windpark im Altdorfer Wald geplant

Die grün-schwarze Landesregierung und der landeseigene Forst BW hat im Altdorfer Wald eine Fläche für Windräder von 1370 ha ausgewiesen. Das betrifft ein Sechstel der gesamten Waldfläche, umgerechnet in der Größenordnung von 1.900 Fußballfeldern. Die Fläche umfasst 5 verschiedene Standorte (Gemarkung Waldburg, Vogt, Wolfegg, Hintermoos, Unterankenreute und Bergatreute) auf welchen 90, monströse, Windkraftanlagen mit einer Gesamthöhe von 247m aufgestellt werden sollen.

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Fotomontage von möglichen Standorten für WKAs Gemarkung Vogt

Ziel der grünen Landesregierung ist, 1000 Windräder im windschwächsten Bundesland BW zu betreiben und dafür die landeseigenen Wälder zu opfern.

Der Natur-, Arten- und Umweltschutz wird in den betroffenen Gebieten mit einer nie dagewesenen Wucht beeinträchtigt. Betroffene Bürger, Anwohner und Erholungsuchende werden vor vollendete Tatsachen gestellt. Waldgebiete sollen gegen bisher geltendes Recht mit der Brechstange in Industriegebieten für Windkraftanlagen umgewandelt werden.

Mit der fehlgeleiteten Energiewende wird beabsichtigt, eine nicht praktikable, wirtschaftliche Transformation durchzuführen. Bevor die konventionelle Energieerzeugung abgeschaltet wird, müssen neue Quellen grundlastfähig und regelbar vorhanden sein. Nach dem Prinzip von Ursache und Wirkung: “Wer abschaltet, muss vorher zuschalten!”

Angemessene und wettbewerbsfähige Strompreise für Wirtschaft und Verbraucher sind ein Grundbedürfnis für Wohlstand und sozial gerechten Klimaschutz.

Grüne Ideologien und Panikmache sind schlechte Ratgeber und lassen Strom- und Energiepreise weiter steigen. Deutschland hat mit 30-40 ct/kWh die höchsten Strompreise weltweit. Dagegen lag in Europa der durchschnittliche Strompreis in 2021 bei 21,9 ct/kWh.


BREMN ´s STELLUNGNAHME ZUR ENERGIEPOLITIK

BREMN fordert: Keine Windkraftanlagen in Wäldern (wie im Bundesland Thüringen)

BREMN erklärt: Einhaltung der bestehenden Natur-, Umwelt und Artenschutzgesetze bedeutet aktiver Klimaschutz

BREMN fordert: Schwerpunktmäßigen Ausbau von Photovoltaikanlagen in den sonnenreichen Bundesländern BW/Bayern

BREMN unterstützt: Windkraft NUR an wirtschaftlichen Standorten > 6m/s außerhalb von Wäldern mit Abständen von 10h

BREMN fordert: Den längst überfälligen Ausbau von Stromtrassen für Windstrom von Nord nach Süd voranzutreiben anstatt die Überproduktion von Strom ins Ausland zu verschenken

BREMN fordert: Die unbefristete Verlängerung der Laufzeiten bestehender, grundlastfähiger Kraftwerke bis entsprechende Ersatztechnologien zur Verfügung stehen.

BREMN fordert: Einführung von Marktpreisen für erneuerbare Energien


FAZIT

ES IST UNSERIÖS, ZU BEHAUPTEN, MAN KÖNNE EIN INDUSTRIELAND WIE DEUTSCHLAND ALLEIN MIT ERNEUERBAREN ENERGIEN BETREIBEN. POLITIKER, ÖKONOMEN UND MEDIEN SOLLTEN ENDLICH BEI DER STROMERZEUGUNG IDEOLOGIE UND LOBBYISMUS AUßEN VOR LASSEN UND SIE AUF REALISTISCHE, PHYSIKALISCHE GRUNDLAGEN STELLEN.

DIE WÄLDER SIND UNSERE GRÖSSTEN KOHLENSTOFFSPEICHER: DIE BEVÖLKERUNG IST AUFGEFORDERT, DIE VERANTWORTUNG DAFÜR ZU ÜBERNEHMEN, DASS DIES SO BLEIBT.

“DER WALDBURGER RÜCKEN IST EIN JUWEL.” BUND Oberschwaben



Solche Dimensionen haben die Rotoren der Windräder, die Flora und Fauna des Altdorfer Waldes für immer zerstören werden. Wehrt Euch so lange es noch möglich ist!

Wer sich tiefergehend mit verschiedenen Themen beschäftigen möchte, hat mit den folgenden Links die Möglichkeit dazu:

https://umwelt-watchblog.de/eine-wirtschaftliche-betrachtung-von-windkraftanlagen-in-sueddeutschland/

https://umwelt-watchblog.de/windkraft-in-waeldern-fachbeitrag-von-johannes-bradtka/