BREMN informiert:

Klimakillergas SF6 in Windkraftanlagen

Stand: 18.08.2022 15:48 Uhr ARD

Windparks sollen schneller ausgebaut werden. Doch die Anlagen enthalten einen Stoff, der zum Treibhauseffekt beiträgt. Obwohl das vermeidbar wäre, will die EU lange Übergangsfristen erlauben.Von Michael Houben, MDR

Schwefelhexafluorid hat faszinierenden Eigenschaften. Vor allem: Das Gas ist ein perfekter Isolator. Darum wird es vor allem in sogenannten Schaltanlagen eingesetzt – also „Knotenpunkten“, in denen die elektrische Energie verteilt wird. Gasisolierte Schaltanlagen sind vor allem dort praktisch, wo wenig Platz ist. Deshalb werden solche Schalter beispielsweise in Windrädern verbaut.

Doch der Stoff hat auch eine fatale Eigenschaft: Schwefelhexafluorid – kurz:  SF6 – hat von allen bekannten Substanzen die stärkste Treibhauswirkung. Es wirkt rund 22.800 Mal so stark wie die identische Menge Kohlendioxid. Und: Wenn es einmal in die Atmosphäre gelangt ist, dauert es mehr als 3000 Jahre, bis SF6 sich wieder zersetzt und unwirksam wird. 

Das ist seit Jahrzehnten bekannt. Schon im Kyoto-Protokoll wurde 1997 festgelegt, dass die Emissionen von SF6 begrenzt werden müssen. In vielen früheren Anwendungsgebieten spielt es heute keine Rolle mehr – außer eben in elektrischen Schaltanlagen. Eine gesetzliche Regulierung für SF6 in diesem Bereich gibt es bis heute nicht. Nur eine freiwillige Selbstverpflichtung der Industrie, den Stoff nur in geschlossenen Systemen einzusetzen und am Ende der Lebensdauer zu recyclen oder chemisch zu neutralisieren. Diese Selbstverpflichtung von 1998 enthält auch, dass die verwendeten und recycelten Mengen erfasst und gemeldet werden.

Ungenaue Daten über tatsächliche Emissionen

Laut diesen von der Industrie gemeldeten Daten entweicht aktuell nur wenig SF6 in die Luft. Trotzdem tragen diese Mengen in Deutschland stärker zum Treibhauseffekt bei als der gesamte innerdeutsche Flugverkehr. Als Wissenschaftler verschiedener, weltweit verteilter Universitäten und Behörden vor einigen Jahren die tatsächlichen Konzentrationen in der Atmosphäre mit den gemeldeten Daten verglichen, kamen sie dem Ergebnis: In Europa befindet sich fast 50 Prozent mehr SF6 in der Luft als laut gemeldeten Emissionsdaten möglich wäre. 

Und: Deutschland ist in Europa mit Abstand der größte Emittent. Im Klartext: Die von der Industrie gemeldeten Daten müssen falsch sein. Auch eine Studie des Umweltbundesamtes kam schon 2018 zu dem Ergebnis, dass das Monitoring des Recyclings unzureichend sei. 

Keine Kontrolle beim Recycling

Das ARD-Wirtschaftsmagazin Plusminus hat deswegen bei den wichtigsten Hersteller von Windkraftanlagen nachgefragt. Von Nordex und Vestas gab es die Rückmeldung, dass es derzeit noch keine Alternative gebe. Und: Während des Betriebes von Windrädern würden nur minimale Mengen SF6 in die Luft entweichen, und eine ordnungsgemäße Entsorgung am Ende der Lebensdauer von Windrädern sei gesichert. 

Allerdings sind die Hersteller dafür gar nicht selbst verantwortlich. Jeder Besitzer eines Windrades, das demontiert werden soll, muss sich selbst um das aufwendige Recycling kümmern. Und da ist es im Zweifelsfall einfacher, den Stoff in die Umwelt entweichen zu lassen. Eine Kontrolle findet nicht statt.

Alternativen sind oft nicht gewollt

Alternativen zu SF6 gibt es sehr wohl. Siemens Energy hat sie für Windräder des Tochterunternehmens Gamesa längst entwickelt. Dort sitzen die Schalter in einer Vakuumröhre und sind dadurch perfekt isoliert. Auch verschiedene Anbieter von Hochspannungsschaltern, die in kleinen Umspannwerken eingesetzt werden und bislang ebenfalls mit dem problematischen Gas isoliert waren, haben bereits auf klimaneutrale Alternativen umgestellt. Nur die Hersteller von Windrädern pochen im harten Preiswettbewerb weiter darauf, der Klimakiller sei noch unverzichtbar.

Die EU wollte nun in einer neuen Verordnung den Einsatz von Schwefelhexafluorid einschränken und letztlich verbieten. So etwas ist in Europa ein oft langwieriger Prozess, den der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Europaparlament, Bas Eickhout, folgendermaßen beschreibt: „Es gab große Akteure im Markt, die damit Geld verdienen. Sie haben erfolgreich Lobbyarbeit betrieben, haben argumentiert, man dürfe die Energiewende nicht behindern und dafür bräuchte man SF6. Und: da gab es auch einige deutsche Firmen, die Druck gemacht haben.“ 

Das Ergebnis ist ernüchternd: Laut aktuellem Entwurf ist der Einsatz von FS6 in Schaltanlagen erst ab 2030 verboten. Eine Übergangsfrist von weiteren acht Jahren – obwohl es heute bereits praktikable Alternativen gibt.

Fazit: Schalter in Windrädern werden mit dem klimaschädigenden Gas SF6 hergestellt, das 22.800 mal klimaschädlicher ist als die gleiche Menge CO2: Energiewende Vogt ist nur eine Farce!


Auslieferung der Staatswälder an die Windkraftindustrie – politische Doppelmoral im Namen des „Klimaschutzes“

Beitragsbild: Windkraft-Baustelle im Wald. Foto: Harry Neumann
Naturschutz und Gemeinwohl in deutschen Staatswäldern: wohlklingende Phrasen, hier am Beispiel Baden-Württemberg…

Die Karikatur von Jeanne Kloepfer bringt auf den Punkt, was in deutschen Wäldern – nicht nur in Staatswäldern – durch die Invasion der Windkraftindustrie im Gange ist. (…)

Die Umgestaltung der baden-württembergischen Forstverwaltung in eine Anstalt des öffentlichen Rechtes begleitete der in Baden-Württemberg politisch verantwortliche Minister Peter Hauk (CDU) mit großen Worten. Auch den Waldnaturschutz ließ er dabei gönnerhaft nicht aus. Auszug aus der Verlautbarung des Ministeriums für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg vom 02.Januar 2021: 

(…)„ForstBW wird ökologisch vorbildlich, sozial ausgewogen und ökonomisch erfolgreich arbeiten. Die bewährten Elemente naturnaher und nachhaltiger Waldwirtschaft werden fortgeführt. Als wertvoller regionaler und nachwachsender Rohstoff wird Holz pfleglich geerntet. Der Staatswald wird in besonderer Weise für die Erholung der Bevölkerung zur Verfügung stehen und ebenso im Rahmen des Waldnaturschutzes Tier- und Pflanzenarten Lebensraum und Entwicklungsmöglichkeiten bieten“, betonte Forstminister Hauk in seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender von ForstBW.(…)

…treffen auf Naturschutz-feindliche Energiewende-Wirklichkeit: politisch gewollte Waldvernichtung zur Ermöglichung der Windkraft

Ein halbes Jahr später, am 28. Juli 2021, wird es für den Waldnaturschutz in Baden-Württemberg konkret. Der „Waldnaturschützer“ Peter Hauk wird Erfüllungsgehilfe für die Begehrlichkeiten der Windkraftindustrie bei der Umsetzung des für den (nicht nur für) Waldnaturschutz verheerenden Teils des Koalitionsvertrages mit den GRÜNEN. Schon die Sprache der GRÜN-dominierten Staatsregierung, in der die einst wertkonservative CDU zum vorauseilend gehorsamen Juniorpartner herabgesunken ist, ist verräterisch:

Energiewende – Vermarktungsoffensive Windkraft im Staatswald beschlossen

Vermarktung“ – das ist im Klartext Verhökern. „Vermarktung“ ist in diesem Falle auch Ausverkauf. Es ist Ausverkauf und Aushöhlung einer einst mit Berufsethos ausgestatteten und agierenden Forst-Verwaltung, die nun Vermarktungs-Anstalt unter Preisgabe des Schutzgutes wurde: Ausverkauf und letztlich Entkernung, was den einst geltenden Pflege- und Schutzauftrag der Förster für den Wald betrifft. Im Verein mit – ebenso z.T. staatlich gelenkten – Energieriesen, im Falle Baden-Württembergs ist es die EnBW („Wir laden Deutschland“…) *(siehe ganz unten, zwei konkrete Beispiele der Versündigung der Staatsbetriebe an der Natur), werden die Wälder, das Tafelsilber der letzten naturnahen Landschaften, für Innengeschäfte des Staates beim Abgreifen von Subventionen veräußert. In der ersten Auflage im Jahr 2017 meines aktualisierten Buches zu Windkraft und Naturschutz (Epple 2021; nun Seite 302 ff.) hatte ich den Skandal, der von den öffentlich-rechtlichen Medien wohlwollend und völlig unkritisch begleitet wird, bereits erstmals vertieft beleuchtet. 

Man kann die Auslieferung in öffentlichem Besitz befindlicher Wälder an einen Industriekomplex durchaus auch als eine Form der Untreue bezeichnen. Denn die Öffentlichkeit, das „Volk“, ist Besitzer des Staatswaldes. Die rechtliche Befugnis, diese Wälder zu verwalten, zu bewirtschaften und zu pflegen, umfasst sicher nicht deren Rodung zum Zwecke einer Industrialisierung mit inzwischen 250 Meter hohen Kolossen aus Stahl, Kunststoff und Beton, die Zerstörung des Waldbodens durch gigantische Fundamente, die Störung der Lebensräume und Tötung von Abertausenden Wildtierindividuen, die diese Wälder als Existenzgrundlage benötigen. Es wäre spannend, zu den Vorgängen eine Volksbefragung durchzuführen…

Das Narrativ der Weltrettung durch Windkraft, das die GRÜNEN im Verein mit der Windkraftindustrie und mit breiter Unterstützung der Medien seit Jahren verbreiten, ist die Grundlage für diese beklemmende Fehl-Entwicklung. 

In Baden Württemberg klingt das im Sommer 2021 wie folgt:

Nicht erst seit den verheerenden Überschwemmungen machen sich die Auswirkungen des globalen Klimawandels auch hierzulande schmerzlich bemerkbar. Der Ausbau der Windenergie ist ein entscheidender Baustein auf dem Weg hin zu einem klimaneutralen Baden-Württemberg“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann. „Mit unserer im Koalitionsvertrag vereinbarten Vergabeoffensive für die Vermarktung von Staatswald- und Landesflächen für die Windkraftnutzung sollen von ForstBW Flächen im Staatswald für den Windkraftausbau identifiziert sowie zeitnah und umfangreich bereitgestellt werden. Hier liegt noch viel unausgeschöpftes Potential, das wir beherzt nutzen wollen. Mit unserem Ministerratsbeschluss vom Dienstag, 26. Juli 2021, werden wir den Ausbau der Windkraft im Land kraftvoll vorantreiben!“

Zusammen mit der aus dem Jahr 2019 stammenden „Potenzialanalyse“ der unter GRÜNER Herrschaft endgültig auf Windkraftkurs gebrachten LUBW, die ein Potenzial von 20.000 (!!) Windenergieanlagen allein in Baden-Württemberg sieht, wird der Dammbruch für die Entwertung weiter waldbetonter Landstriche im Südwesten durch Windkraft nun vollzogen. Auf eine besonders fundierte Kritik an den LUBW-Verlautbarungen durch den Landschaftsarchitekten Ulrich Bielefeld habe ich bereits hingewiesen und will es an dieser Stelle angesichts der alarmierenden Entwicklung noch einmal tun.

Aus Anlass der „Vermarktungsoffensive“ wiederholt der GRÜNE MP Windfried Kretschmann gleich noch einmal seinen redundant vorgetragenen Angriff gegen den Artenschutz. Die Formulierungen Kretschmanns decken sich nahezu 1:1 mit Parolen und Forderungen der Windkraftindustrie, und sind austauschbar mit unzähligen in die gleiche Richtung gehenden Berichten deutscher Medien ; hier der entscheidende weitere Auszug aus der Pressemitteilung vom 28.Juli 2021: 

(…)„Die Bereitstellung geeigneter Flächen ist die wichtigste Voraussetzung für den Bau der Windkraftanlagen. Es kommt aber auch auf zügige Genehmigungsverfahren an. Innerhalb der Landesregierung besteht Einigkeit, das wir weitere rechtssichere Vereinfachungen und Beschleunigungen für Genehmigungsverfahren für Windkraftanlagen in allen windkraftrelevanten Rechtsbereichen brauchen. Dies betrifft auch den Bereich des Artenschutzes, erklärte Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Die Genehmigungsverfahren für die Windkraft seien generell zu langwierig und zu aufwändig. Das müsse sich ändern.(…).

Fundamentarbeiten für eine Windenergieanlage im Wald. Das Betonieren tausender Windkraftanlagen in die Wälder Deutschlands wird zur Entwertung unzähliger wertvoller Habitate.
Angesichts der Dimension der in den Boden verbrachten Betonfundamente mit begleitender Technik darf mehr als bezweifelt werden, ob der ständig als Positiv-Argument vorgebrachte „vollständig mögliche Rückbau“ der Windkraftindustrieanlagen überhaupt realistisch ist. Häufig sind durch die Eingriffe auch Trinkwasservorkommen in Wäldern tangiert. Foto: Joachim Wasserthal. Bild und Legende entnommen aus Epple, W. (2021): Windkraftindustrie und Naturschutz. Windkraft-Naturschutz-Ethik. Eine Studie für die Naturschutzinitiative e.V. (NI), 544 Seiten. Verlag BoD – Books on Demand, Norderstedt. 
Als pdf bei der Naturschutzinitiative e.V. erhältlich.
Die Opferung der Staatswälder für den „Klimaschutz“ durch Windkraft erscheint wie eine politisch konzertierte Aktion zur Ermöglichung des Durchmarsches der Windkraftindustrie über Länder- und Parteigrenzen hinweg. Dies ist nach der Kaskade von Angriffen der scheidenden Bundesregierung gegen den Artenschutz im Zuge der „Beschleunigung des Windkraftausbaus“ in der Energiewende (siehe Epple 2020; Beitrag im Magazin der Naturschutzinitiative e.V. 03/2020) nicht mehr überraschend. Man ist sich einig, man hat es oft genug wie ein Mantra und gebetsmühlenartig wiederholt und in der medialen Echokammer wieder und wieder gehört: Windkraft ist die „tragende Säule“ der Energiewende und also angeblich entscheidender Beitrag zur „Klimaneutralität“…


6 Gründe, warum die Energiewende Vogt (klimafreundliche Energieerzeugung ohne Atomkraft gescheitert ist):

  1. Rohstoffe für Windräder sind knapp und werden weit weg von Deutschland, mit viel Energieeinsatz und CO2-Ausstoß u.a. in China unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen gewonnen. Es entstehen neue Abhängigkeiten.
  2. Die Teile für Windräder werden u.a. in Indien hergestellt und unter viel Energieeinsatz und CO2-Ausstoß um die halbe Welt mit Rohöl betriebenen Transportschiffen nach Norddeutschland gebracht. Von dort müssen sie unter viel Energieeinsatz und CO2-Ausstoß nach Vogt gebracht werden.
  3. Im Altdorfer Wald bei Vogt müssen, unter viel Energieeinsatz und CO2-Ausstoß, riesige Schneisen für die Zuwegung in einen intakten, C02-speichernden Wald geschlagen werden und, unter viel Energieeinsatz und CO2-Ausstoß, mit Kies aufgefüllt und planiert werden.
  4. Dann müssen pro Windrad, unter viel Energieeinsatz und CO2-Ausstoß, in der Bauphase 2ha Wald pro Windrad gerodet werden und riesige Stahlbeton-Fundamente unter viel Energieeinsatz und CO2-Ausstoß hergestellt und in den Boden eingebracht werden.
  5. Der Transport der Windradteile und die Aufstellung der 250m hohen Türme im Wald erfolgt wiederum unter viel Energieeinsatz und CO2-Ausstoß.
  6. Windräder haben eine Lebensdauer von höchstens 20 Jahren. Es könnte aber sein, dass sie durch Havarien (wie Blitzschlag, Heißlaufen) in Brand geraten. In einem solchen Fall wird vom Hersteller ein kontrolliertes Abbrennen empfohlen. Geschieht dies in einem trockenen Jahr wie 2022 könnte es sein, dass dann unter viel CO2-Ausstoß der restliche Altdorfer Wald vernichtet wird.

Wir von BREMN e.V. fragen uns:

  • Wieviele Jahre muss ein Windrad Strom produzieren, um diesen immensen CO2-Ausstoß auszugleichen?
  • Könnte es sein, dass seine 20 Jahre Lebensdauer gar nicht dafür ausreichen, zumal man den Verlust an CO2-Speicher Wald auch noch in die Rechnung miteinbeziehen muss?
  • Wie kann man diese Umweltzerstörung mit der Notwendigkeit einer Energiewende begründen, die faktisch gar keine ist?

Ohne Atomstrom oder Verstromung fossiler Energieträger droht bei Dunkelflaute ein Blackout, egal wieviele von den Windmonstern die Umwelt verschandeln und zerstören.


Hat Rene Baumann (Staatssekretär für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft) von der Partei die “Grünen” den Verstand verloren?

Aus einem Artikel in der heutigen Schwäbischen Zeitung 28.07.22 erfahren wir dass Herr Baumann “ (…) dankbar ist, dass hier im Altdorfer Wald der größte Windpark Baden-Württembergs stehen könnte. Wir brauchen die Windkraft für die energetische Unabhängigkeit.” Außerdem findet er es toll, dass, mit den Notstandsgesetzen seines Parteifreundes Habeck, nicht nur Wasserschutzgebiete der Zone III sondern auch die der Zone II der Windkraft geopfert werden können. Für solche irrsinnigen Aussagen gibt es folgende Erklärungen:

  1. Herr Baumann weiß nicht, dass uns die Energiewende in die Abhängigkeit von russischem Gas gebracht hat.
  2. Herr Baumann weiß nicht, dass die Rohstoffe für die Windräder aus sog. Schurkenstaaten kommen, wodurch neue Abhängigkeiten entstehen
  3. Herr Baumann weiß nicht, dass Wälder CO2 und Wasserspeicher sind, die gerade in so trockenen Jahren wie 2022 unter einen besonderen Schutz gestellt werden müssen, sonst gerät die Trinkwasserversorgung ganzer Regionen in Gefahr.
  4. Herr Baumann weiß nicht, dass Windräder sich nur mit Wind drehen. Woher kommt nach seiner Rechnung die Energie bei Flaute.
  5. Herr Baumann weiß nicht, dass Windräder häufig in Brand geraten und Waldbrände bei Trockenheit schwer zu kontrollieren sind.
  6. Oder Herr Baumann hat die Hitze der letzten Wochen nicht vertragen und weiß nicht, was er redet.
  7. Oder Herr Baumann leidet an einer ideologischen Psychose, in seinem Fall “Windkraft um jeden Preis”, und müsste sich in professionelle Behandlung begeben.

Es ist jedenfalls unverantwortlich, dass solche Politiker, die uninformiert und körperlich oder psychisch überfordert sind, über die Zukunft unserer Wälder entscheiden. Herr Baumann bitte treten Sie zurück und widmen Sie sich Dingen, bei denen Sie nicht so viel Schaden anrichten können.


Stresstest im La La Land

Deutschland hat ein Stromproblem – die Erneuerbaren sind noch nicht die Lösung. Statt Laufzeitverlängerungen für die verbliebenen Meiler bräuchte es einen Wiedereinstieg.Ein Kommentar von  Jochen Bittner20. Juli 2022, 6:07

Atomkraft: Wie hier im Kraftwerk Mühlenberg werden Atommeiler in Deutschland zurückgebaut. Die letzten drei sollen Ende des Jahres vom Netz gehen.
Robert Habecks Wirtschaftsministerium will also „das Bild auch noch einmal größer ziehen“. Ein „Stresstest“ soll in den kommenden Wochen zeigen, ob der Strombedarf des Landes auch unter den gegenwärtigen Bedingungen ohne Atomkraftwerke gestillt werden könnte. Dieser Stresstest ist natürlich vor allem ein politischer für die Anti-AKW-Partei Die Grünen. Dass Habeck in der Atomfrage einen Bruch mit identitätsstiftenden Dogmen nicht ausschließt, ist deshalb anerkennenswert.

Aber liegt, wenn man das Bild so groß zieht, wie es leider nötig ist, die Antwort nicht auf der Hand? Das Land muss sich nicht nur für einen Weiterbetrieb der drei noch laufenden Kernkraftwerke rüsten. Es braucht mehr: eine Debatte über einen begrenzten Wiedereinstieg in die Atomkraft.
Was würde ein Gangster tun?
Denn der eigentliche Stresstest besteht darin, in den kommenden Jahren den enorm wachsenden Strombedarf zu decken für ein Land, in dem nicht nur der Ausbau der Erneuerbaren stockt, sondern dem jetzt auch noch Gas als erschwingliche Brückenlösung wegzubrechen droht. Selbst wenn Wladimir Putin die Ostseeröhre Nord Stream 1 in den nächsten Tagen wieder aufdrehen sollte, plant Russland längst eine Pipeline nach China, die in wenigen Jahren fertiggestellt sein könnte. 

Das neuerliche Regierungsmantra „Wir haben ein Wärmeproblem, kein Stromproblem“ ist deshalb gleich mehrfach falsch. Wir leben nämlich in einem europäischen Strommarkt, in dem nur 40 Prozent des Gases zu Wärmezwecken genutzt wird; der Rest wird verstromt oder für Prozesswärme in der Industrie genutzt. 

Für den Kontinent zählt also sehr wohl jede Kilowattstunde Strom.

Seltsam vergessen scheint auch, dass Deutschland bis 2045 klimaneutral werden soll, was bedeutet, dass Industrie, Verkehr und Wärmesektor dekarbonisiert werden müssen. Und womit soll das geschehen? Genau: Mit Strom – für Wasserstoff, Elektroautos und Wärmepumpen. Der Thinktank Agora Energiewende schätzt, dass sich der Strombedarf der Bundesrepublik bis zum Jahr 2045 etwa verdoppeln wird, auf 1.000 Terawattstunden, und das dürfte noch konservativ gerechnet sein.

Angela Merkels Energiepolitik war ein epochaler Fehler

Das Ziel der Bundesregierung, bis zum Jahr 2030 80 Prozent des Stroms aus Erneuerbaren zu schöpfen, ist – angesichts der heutigen Rate von gut 40 Prozent – leider illusorisch. Daran ändert auch die ständige Beschwörung nichts, den Ausbau beschleunigen zu wollen. Dagegen stehen Material- und Handwerkermangel, Windradgegnerinnen und Trassenprotestler, die sich auf Rechtsweggarantien berufen, sowie europäische Naturschutzvorgaben. Hinzu kommt die ungelöste Speicherfrage für Nacht- und Dunkelflautezeiten. Zu glauben, dass diese Hindernisse verschwänden, wenn man das nur ganz, ganz doll wolle, ist Politik im La La Land. Zudem begibt sich Deutschland gerade in eine neue Diktaturabhängigkeit: Laut Branchenstudien könnten schon bald 90 Prozent des Polysiliziums, das für Solarzellen benötigt wird, aus China kommen.

Auch kritische Bauteile für Windkraftanlagen stammen immer öfter aus dem Land, dessen Regierung mit einem Angriff auf Taiwan droht. Während parallel in Deutschland entsprechende Fabriken schließen.

Wenn das geschieht, wer sitzt dann am längeren Sanktionshebel?

Angela Merkels Energiepolitik war gut gemeint, aber in der Ausführung ein epochaler Fehler, schon wegen des Unökologischen der Reihenfolge, erst aus dem Atomstrom und dann aus den Fossilen auszusteigen. Sicher, es bleibt das richtige Ziel, das Land komplett aus Erneuerbaren zu versorgen. Aber auf dem Weg dahin hat Deutschland auf die falsche Alternative gesetzt. Es gibt keine sauberere, sicherere und verlässlichere Energiequelle als Kernkraft, um den Ausbau zu flankieren.

Ja, Tschernobyl und Fukushima waren Fanale. Aber wären diese Unglücke auch mit denjenigen Reaktoren passiert, die heute in Deutschland laufen? Fachleute bestreiten das vehement. Nach Fukushima habe es zudem Robustheitsprüfungen gegeben, die selbst Flugzeugeinschläge einberechnet hätten. Aber würde ein GAU, so unwahrscheinlich er ist, nicht bedeuten, dass eine ganze Region unbewohnbar wird? Ja. Nur, passiert durch den Klimawandel nicht genau dies in einem viel größeren Maße – und zwar mit Sicherheit?

Es sind diese Fragen, die in einen zeitgemäßen Stresstest gehören, der das wirklich große Bild in den Blick nimmt. Aber bitte schnell. Die Stromuhr tickt.


Nicht recyclebare Windradflügel werden verbuddelt: Ist Windenergie umweltfreundlich oder werden wir mutwillig getäuscht?

Pressemitteilung 2212, Juni 2022 von NAEB e.V.

Habecks Energiewendepläne müssen scheitern

Habecks Osterpaket vor dem Aus.

Der Wirtschaftsminister Dr. Habeck  will stillgelegte Kohlenkraftwerke wieder aktivieren, um drohende Stromausfälle zu verhindern. Gleichzeitig plädierte er in einer leidenschaftlichen Rede im Bundestag für sein Osterpaket zum Ausbau von Wind- und Solarstromanlagen. Sie sollen verdreifacht werden und die Stromversorgung in Deutschland weitgehend übernehmen. Umwelt- und Artenschutz sowie Abstandsregeln zu Wohnhäusern müssten dafür aufgeweicht werden. Doch diese Ausbaupläne werden scheitern an der Finanzierung, am Energiemangel und am Rohstoffmangel.

Steigende Kosten vertreiben Anleger

Die Weltmarktpreise für Rohstoffe und Energie sind kräftig gestiegen. Ein Ende des Anstiegs ist bisher nicht abzusehen. Hinzu kommen, inflationsbedingt, immer höhere Lohnkosten. Eine sichere Kalkulation der Baukosten der geplanten Wind- und Solaranlagen ist nicht möglich, denn Festpreise werden nicht mehr garantiert.

Die höheren Baukosten verringern die Rendite der Anleger bis hin zu Verlusten trotz der hohen EEG-Vergütungen und den Einspeiseprivilegien (Der teure Wind- und Solarstrom muss nach dem Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) vorrangig in das Netz eingespeist werden). Hinzu kommt mit dem Bau weiterer Windturbinen, dass immer mehr von ihnen im Windschatten anderer Anlagen stehen, die dann weniger Strom erzeugen. Auch dadurch drohen neuen Anlegern Verluste.

Offensichtlich ist diese Situation Habeck und seinem verantwortlichen Staatssekretär Dr. Patrick Graichen bewusst. Zur Finanzierung werden daher Bürgerbeteiligungen an Windparks gefordert mit dem lockenden Argument, die Bürger sollten teilhaben an der „Wertschöpfung“.  Den Bürgern und Stromkunden wird aber nicht  gesagt, dass sie die angeblichen Gewinne der Windstromerzeugung mit höheren Strompreisen selbst bezahlen. Planer, Erzeuger und Betreiber der Windkraftanlagen profitieren an erster Stelle. Wird ein Windpark aber insolvent, verlieren die Kleinanleger ihre Einlage.

Darüber hinaus sollen sich Gemeinden an Windparks auf ihrem Gebiet beteiligen. Das ist eine verkappte  Finanzierung mit Gemeindesteuern. Auch hier werden gute Renditen in Aussicht gestellt, die über steigende Strompreise finanziert werden. Auch diese Anlagen münden mit hoher Wahrscheinlichkeit in Verlusten. Der Steuerbürger wird so doppelt abkassiert. Steuern und Stromkosten steigen.

Energiemangel stoppt Energiewende

Durch den Ukrainekrieg und den Verzicht auf Kohle, Erdöl und Erdgas aus Russland haben wir einen akuten Energiemangel. Zum Bau der geplanten Wind- und Solaranlagen wird aber viel Energie gebraucht. Zur Wertschöpfung von einem Euro werden 2 Kilowattstunden (kWh)   Primärenergie benötigt. Eine Windturbine  mit 3 Megawatt (MW) installierter Leistung kostet etwa 3 Millionen Euro. Für die Fertigung und  Installation müssen danach 6 Millionen Kilowattstunden Primärenergie eingesetzt werden, vorwiegend als fossile Brennstoffe. Das sind 650 Tonnen Kohle oder 600 Tonnen Öl oder 600.000 m³ Erdgas.

Mit diesen Brennstoffen können für ein Jahr mehr als 300 Wohnungen beheizt  oder 2000 Wohnungen mit Strom versorgt werden. Die Regierung muss entscheiden, ob sie den Ausbau von Wind- und Solaranlagen forcieren will, obwohl sie damit die Energie weiter verknappt  und die Kosten in die Höhe treibt. Das politische Ziel, die CO2-Emissionen zu reduzieren, kann so nicht  erreicht werden. Die Herstellung der notwendigen Metalle, die Zementproduktion  für die Fundamente und die Kunststoffflügel erfordern fossile Brennstoffe mit entsprechenden CO2-Emissionen. Erst nach ein bis zwei Betriebsjahren haben die Anlagen mehr Energie erzeugt als für ihren Bau aufgewendet werden musste.

Rohstoffmangel

Eine Studie der belgischen Universität KU Leuven stellt für Europa fest: Die Energiewende wird auch einen weitaus größeren jährlichen Bedarf an Aluminium (30 % des heutigen Verbrauchs in Europa), Kupfer (35 %), Silizium (45 %), Nickel (100 %) und Kobalt (330 %) erfordern, die alle für Europas Pläne zur Herstellung von Elektrofahrzeugen und Batterien, erneuerbaren Wind-, Solar- und Wasserstofftechnologien sowie der für die Klimaneutralität erforderlichen Netzinfrastruktur unerlässlich sind. Das heißt, die Energiewende wird zu stark steigenden Metallpreisen führen  und am Mangel benötigter Metalle scheitern.

Nach eigenen Recherchen werden beispielsweise für zwei 900 Megawatt Offshore -Gleichstromleitungen von der Nordsee nach Lingen 35.000 Tonnen Kupfer benötigt (nach Angaben des Netzbetreibers Amprion) mit einem Metallwert von 310 Millionen Euro. Das sind ca. 5 % der deutschen Jahresproduktion für eine 500 km lange Leitung. Prof. Lüdecke berichtet:  Insgesamt erfordern die Ausbauziele Material in der Größenordnung von 1,8 Millionen Tonnen Kupfer, 95 Millionen Tonnen Zement und 30 Millionen Tonnen Stahl. Es ist fraglich, ob dafür genug Kupfer auf dem Weltmarkt verfügbar ist. Das gilt auch für Aluminium. Zur Erzeugung von einem Kilogramm müssen 16 kWh Strom und knapp 1 kg Graphit eingesetzt werden. Wegen der hohen  Strompreise  reduzieren die Hersteller ihre Produktion.  Der Ausbau der Wind- und Solaranlagen ist aber nur mit mehr Aluminium möglich. Weiter gilt: Für die Produktion der benötigten Metalle werden große Mengen fossiler Brennstoffe benötigt, die die CO2-Emissionen erhöhen.

Nach überschlägigen Rechnungen wird die geplante Energiewende am Materialmangel scheitern. Daran werden auch Gesetze zum schnelleren Ausbau der Wind- und Solarstromerzeugung nichts ändern.

Gesundheitsprobleme

Es gibt immer mehr seriöse Berichte über Gesundheitsprobleme von Menschen in der Nachbarschaft von Windkraftanlagen, die auf Infraschall zurückzuführen sind. Infraschall sind Druckunterschiede mit Abständen von mehr als 30 Meter, die sich mit der Schallgeschwindigkeit von 330 Meter/Sekunde ausbreiten. In der Nähe von Windgeneratoren sind wir wechselnden Druckunterschieden mit Frequenzen von weniger als 10 Hertz (Schwingungen/Sekunde) ausgesetzt. In diesem Frequenzbereich liegt nach Angaben von Medizinern auch die Eigenschwingung innerer Organe. Die Druckwechselbelastung kann einzelne Organe aufschaukeln. Das führt zu ähnlichen Symptomen wie die Seekrankheit: Übelkeit, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit. Werden diese Erkenntnisse durch weitere Untersuchungen erhärtet, müssten die meisten Anlagen abgeschaltet werden, weil sich die niederfrequenten Druckwellen kilometerweit fortpflanzen.

Windkraft beschleunigt Klimawechsel

Die Leistungen der Windgeneratoren nehmen mit dem Bau weiterer Anlagen kontinuierlich ab. Das bestätigt eine Studie der Deutschen WindGuard (hier) im Auftrag des Bundesverbands WindEnergie e.V., veröffentlicht am 5. Oktober 2020. Danach hat sich die mittlere spezifische Nennleistung der Windenergieanlagen (MSN) in Deutschland von 2012 bis 2019 beständig verschlechtert, obwohl Windenergie seit zwanzig Jahren immer effektiver abgeschöpft wird. Im windreichen Schleswig-Holstein fielen die Leistungen bis zu 30 Prozent für Windkraftanlagen im Bereich der Wirbelschleppen der immer zahlreicheren Offshore-Anlagen. Dieser Effekt ist auch für den Laien ohne profunde Physikkenntnisse verständlich. Eine Fortführung der Energiewende bringt nicht den erhofften Ertrag, sondern mit jeder neuen Anlage weniger.

Schwieriger wird es zu verstehen, den warum Windgeneratoren zu einem trockneren und wärmeren Klima führen. Dr. Klaus Peter Krause hat die vorliegenden Erkenntnisse  zusammengefasst: Der Physiker Dieter Böhme sagt, im Lee der Windgeneratoren ist die Windgeschwindigkeit geringer. Dies führt zu einem Unterdruck, der von seitlichen und höheren Luftmassen ausgeglichen wird. Die Fallwinde haben einen Föhneffekt. Sie erwärmen sich unter Verringerung der relativen Luftfeuchte. Weiter durchmischen die Wirbelschleppen hinter den Windturbinen  die Luft. Sie verhindern  nächtlichen Tau in Bodennähe und die Bildung von Thermikblasen. Damit bleibt die Bodenkühlung durch die Verdampfung des Taus aus. Die wärmere und trockenere Luft und geringere Thermik bringen weniger Regen. Nicht nur Böhme, sondern auch die Chinesen, die weltweit die meisten Windanlagen betreiben, bestätigen Erwärmung und Trockenheit hinter den Turbinen.

Ein Forschungsprojekt der Hochschule für Technik, Beuth, Berlin zusammen mit meteorologischen Instituten kommt zu dem Ergebnis, dass durch den Entzug großer Windenergiemengen der Jetstream, der direkt mit dem Wettergeschehen korreliere, geschwächt und verändert wird. Die regenreiche Westströmung in Europa mit großen Niederschlägen ist seltener geworden. Trockenheit und Erwärmung sind die Folge. Statt die Erde vor einer kritischen Erwärmung zu schützen, tragen nach diesen Ergebnissen Windgeneratoren zu einer unerwünschten Klimaänderung bei.

Immobilienverluste in der Nachbarschaft von Windrädern ohne Entschädigung

Nach Angaben von Häusermaklern verlieren Immobilien im Mittel 30 Prozent ihres Wertes, wenn Windkraftanlagen in der Nähe gebaut werden. Eine Entschädigung wird den Eigentümern für diesen Verlust in Deutschland bisher nicht gewährt. In Frankreich hat inzwischen ein Immobilienbesitzer eine Entschädigung gerichtlich erstritten. Es ist davon auszugehen, dass in Zukunft auch andere europäische Länder diesem Urteil folgen. Dann kommen auf die Windkraftbetreiber hohe Kosten zu, die bei den Investitionen nicht kalkuliert waren. Totalverluste des eingesetzten Kapitals dürften die Folge sein.

Gesetze gegen die Physik müssen scheitern

Ein Leben ohne fossile Brennstoffe zur Reduktion der CO2-Emissionen soll das Weltklima retten. Doch die Bewertungen kommen zu gegenteiligen Ergebnissen. Windgeneratoren verstärken eine Erwärmung und vermindern den Niederschlag. Gesetze zur Fortführung der Energiewende sind teils gegen die Physik gerichtet und müssen scheitern. Es wird höchste Zeit, dass die Politik wieder zu einer realen Energieversorgung zurück findet mit dem Ziel: sicher und bezahlbar. Ideologische Besserwisserei ist fehl am Platz. Der wissenschaftliche Dienst des Bundestages ist der bessere Berater.

Prof. Dr. Ing. Hans-Günter Appel
Pressesprecher NAEB e.V. Stromverbraucherschutz

Der Blick aus dem Ausland auf Deutschland – der Prophet im eigenen Land wird leider nicht gehört

Vorreiter oder Geisterfahrer: Wer sich das knapp 1-stündige Video auf Youtube.com ansieht, erkennt, dass sich Deutschland mit seiner „grünen“ Klimapolitik gegen jegliche Vernunft und die restliche Welt stemmt.

6 Probleme der globalen Energiewende (Hans-Werner Sinn)/ 4pi-Klima-Symposium auf Youtube.com

  1. In Paris akzeptierte nur eine Minderheit von 61 der 191 Unterzeichner eine verbindliche quantitative Emissionsbeschränkung: Eine deutsche CO2-Emissionsreduktion hat absolut keine globale Auswirkung.
  2. Utopische Zielsetzung: Deutsche CO2-Emission soll bis 2050 auf Null reduziert werden.
  3. Der Wind- und Sonnenstrom ist zu volatil, um eine preisgünstige Vollversorgung zu gewährleisten: Die deutschen Verbraucher zahlen zusammen mit den Dänen die weltweit höchsten Strompreise. Ohne fossile oder atomare Lückenbüßer-Kraftwerke ist zudem keine konstante Stromversorgung möglich. Oder wir kaufen grünen, französischen Atomstrom.
  4. Europa drangsaliert die Autoindustrie und verstößt gegen das Gesetz des „einen Preises“. Der Markt als Entdeckungsverfahren für CO2-arme Technologien wird ausgeschaltet: Die Konsequenzen für die deutsche Wirtschaft sind verheeren, denn die Herstellung von Dieselfahrzeugen war die deutsche Domäne. Seit der Beschlussfassung 2018 ist die deutsche Autoindustrie (als wichtigstes produzierendes Gewerbe) auf dem absteigenden Ast.
  5. Beim deutschen Energiemix sind die E-Autos nicht CO2-günstiger als Dieselautos: Studien zeigen, dass erst nach gefahrenen 219.000 km der CO2-Ausstoß eines elektrischen VW-Golfs mit dem dieselbetriebenen Modell gleichzieht.
  6. Bei den handelbaren Brennstoffen ist der Effekt des europäischen Verzichts nicht nur klein sondern null: Erst wenn ausnahmslos alle Länder der Erde auf den Kauf von Erdöl verzichten, wird die Förderung gedrosselt und eine Reduktion der CO2-Emissionen erreicht.

2 % der Landesfläche muss für regenerative Energie in BW/Deutschland zur Verfügung gestellt werden, damit die globale Erderwärmung auf 1,5 ° begrenzt wird.

Das ist die Kernaussage des drögen Vortrags von Dr Baumann („Grüne“) am 23.05. in der Sirgensteinhalle in Vogt. Und deshalb soll der Altdorfer Wald blindwütig mit Windrädern zugepflastert werden.

Warum versiegeln wir eigentlich nicht 4% der Landesfläche und erreichen dann schätzungsweise eine Begrenzung der Temperatur auf 1,3° hinsichtlich der vorindustriellen Zeit? Warum errichten wir statt der angepeilten 1000 Windräder in BW nicht 1500 oder 2000? Vielleicht könnten wir dann sogar den globalen Temperaturanstieg senken?

Die Frage ist: Wer stellt diese Berechnungen an und wie kommen Herr Baumann, Habeck etc. zu diesen Ergebnissen? Wissen diese grünen Politiker wirklich wie stark der Wind künftig in jedem einzelnen Windpark in Deutschland wehen wird und wieviele Sonnenstunden den Solaranlagen zuteil werden? Können sie tatsächlich den entsprechenden Energieertrag samt C02-Ersparnis (abzüglich des C02-Aufwands bei der Rohstoffproduktion und der Errichtung) sowie den Nutzen für das Weltklima auf eine Stelle nach dem Komma bestimmen? Dazu braucht es, in meinen Augen, hellseherische Fähigkeiten oder Mut zur wilden Spekulation.

Mit dem Weltklima sollte man aber nicht spekulieren oder bei der Energieerzeugung irgendwelche Milchmädchenrechnungen anstellen. Durch die Ukrainekrise sieht man deutlich in welche Abhängigkeiten uns der Atomausstieg von russischem Gas, als grundlastfähiger Energie bei Dunkelflaute, gebracht hat.

Was wäre eigentlich so schlimm daran, wenn wir die Laufzeit unserer 3 Atomkraftwerke, die von der EU-Kommission als grüne (da CO2-neutrale) Energieproduzenten eingestuft wurden, ein paar Jahre verlängern würden.

Sollten wir nicht eher die klimaschädigende Abholzung der brasilianischen und indonesischen Regenwälder (über 50.000 Fußballfelder/am Tag) mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln sofort stoppen als über den Nutzen von unsinnigen Schwachwindanlagen zu schwadronieren. Als unser Vorsitzender Andreas Reichel diese Thematik angesprochen hat, stand Herr Dr. Baumann vor der Sirgensteinhalle und zeigte damit, wie wenig er sich für die Belange der Bürger interessiert und wie lästig ihm diese Dialogveranstaltungen sind.

Übrigens: Abgeholt wurde er dann von seinem Chauffeur in einer fetten Mercedes-Limousine. Mal ehrlich, den Weg hätte er sich sparen können und unsere Steuergelder dazu…


Ist Windkraft wirklich grün und macht uns energetisch unabhängig?

Materialbedarf pro Windrad und Land aus dem der Rohstoff stammt

260t Stahl und Gusseisen aus China und Ukraine

4,7t Kupfer aus Südamerika

2t seltene Erden aus China

3t Aluminium aus China und Rußland

Silber aus Mexiko und Argentinien

Bauxit aus Guinea

Eisenerz aus Brasilien (aus Minen nach Abholzung von Regenwäldern)

Nickel aus Russland oder Kuba

Balsaholz aus Ecuador, Mexiko, Indien (aus abgeholzten Regenwäldern)

viele Tonnen Verbundwerkstoffe mit Kunsstoffen + 1200t Beton mit hohem CO2-Ausstoß (600kg/t) bei der Herstellung

Windstarke Länder wie Schottland mit bis zu 5000 Volllaststunden beschweren sich, dass das windarme Deutschland (magere 2500 Volllaststunden) die Preise dieser Rohstoffe in exorbitante Höhen treibt. Vor allem deshalb, weil die Windräder in Schwachwindzonen doppelt so hoch sind wie in Schottland, aber nur knapp die Hälfte des Energieertrages erwirtschaften.

Menschenrechtsorganisationen stufen außerdem die Beschaffung dieser Rohstoffe als bedenklich in Bezug auf Umweltschäden und Menschenrechte ein.

Wieder ein Fall von Greenwashing, Herr Habeck und Frau Lemke? Ebenso wie der Flüssiggasimport mit schwerölbetriebenen Tankern aus Qatar?


Windkraft auf Biegen und Brechen: Viele Grüne wenden sich mit Grausen von ihrer Partei ab!

Auszüge aus einem Artikel von Vera Lengsfeld, geboren 1952 in Thüringen, bis 1996 Bundestagsmitglied von Bündnis 90/ Die Grünen

Erst wenn der letzte Wald gerodet, das letzte Naturschutzgebiet zerstört, die letzten Vögel und Insekten geschreddert sind, werdet ihr merken, dass Grün wählen keine gute Idee war…

Wie die Grünen von der Umweltschutz- zur Umweltzerstörungspartei wurden

Dass Politiker sich nicht um ihr Geschwätz von gestern kümmern, wissen wir spätestens seit Konrad Adenauers offenherzigem Geständnis. Aber eine solche Kehrtwendung wie die Grünen in den letzten Jahren hingelegt haben, kenne ich von keiner Partei. Angetreten als Umweltschutzpartei, sind sie jetzt die größte Gefahr für die Umwelt: Windräder und Solarpanel-Felder zerstören unsere Kulturlandschaft und sind inzwischen die Hauptursache für den Artenschwund in Deutschland.

(…)

Im Schatten des Ukrainekrieges stellen am 4. April 2022 die Bundesumweltministerin Steffi Lemke und der Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz Dr. Robert Habeck einen Großangriff auf Arten-Landschafts- und Naturschutz vor. Sie nennen es „gemeinsame Eckpunkte für einen naturverträglichen Windkraftausbau“. Wobei naturverträglich in diesem Zusammenhang ehrlicherweise Naturzerstörung und demokratiefeindlich heißen müsste. Aber die beiden grünen Minister sind so ehrlich wie seinerzeit der DDR-Staatschef Walter Ulbricht, als er im Juli 1961 verkündete, niemand hätte die Absicht, eine Mauer zu errichten.

Mit dem neuen Gesetz würden „Bremsklötze beseitigt“ (Lemke). Das heißt, die demokratische Mitbestimmung, für die sich die Grünen jahrzehntelang stark gemacht haben, wird es nicht mehr geben. Das sei angeblich „gerade heute besonders wichtig, da wir uns zügiger denn je aus der Klammer von Öl- und Gas-Importen befreien müssen“ (Habeck). Dem Minister müsste bekannt sein, dass sich seit dem Ausstieg aus Kernkraft und Kohle die Abhängigkeit von Öl- und Gasimporten massiv erhöht hat und der Anteil der „Erneuerbaren“ an der STROMERZEUGUNG zwar etwas über 40% beträgt, am GESAMTENERGIEBEDARF aber weit unter 20%. Selbst eine VERDOPPLUNG der „Erneuerbaren“ würde den GESAMTENERGIEBEDARF nur zu etwa einem Drittel decken.

Außerdem ist die installierte Leistung an „Erneuerbaren“ bereits an der Grenze dessen, was unser Netz verkraften kann. Es fehlt an Leitungen und Speichern. Schon jetzt muss „Lastabwurf“ praktiziert werden, um einen flächendeckenden Blackout zu verhindern. Trotz dieser Tatsachen wollen die Grünen ihre Utopie ohne Rücksicht auf Verluste exekutieren

Das bedeutet eine Zerstörung der letzten verbliebenen naturnahen Landschaftsräume. Die Eckpunkte sehen u.a. vor, Landschaftsschutzgebiete für die Windkraft zu öffnen und artenschutzrechtliche Standards erheblich zu senken. (…) Dass dabei hunderttausende Bäume gefällt werden müssen, die dann als CO2-Senker ausfallen, dass Waldboden versiegelt wird und damit Regenwasser, das nicht versickern kann, oberflächlich abfließt und gewachsenen Boden mitnimmt, spielt keine Rolle.

(…)

Windräder sind Insekten- und Vogelschredder. Je mehr Windräder installiert werden, desto effektiver werden Insekten und Vögel vernichtet. Um das zu ermöglichen, werden Schutzvorschriften, zum Beispiel der Abstand zu Brutplätzen, verringert und die Versiegelung von Schutzgebieten befördert. Mehr noch: In meiner Heimatstadt Sondershausen wohnt ein verzweifelter Grüner, der jedes Wochenende loszieht, um die noch wenigen verbliebenen Raubvogelbrutplätze zu kartieren, in der Hoffnung, sie so vor dem Verschwinden bewahren zu können.

(…)

Lemke und Habeck scheuen sich dabei nicht, europäisches Naturschutzrecht zu unterlaufen. Die EU-Biodiversity-Strategie wird durch ihre Vorhaben konterkariert. Der Trick, mit dem Natur- und Artenschutz ausgehobelt werden sollen, ist die Einordnung der “Erneuerbaren” als angebliche Dienerin der “öffentlichen Sicherheit”. Damit seien sie von “überragendem öffentlichen Interesse”. Die Erklärung, warum eine unsichere, wetterabhängige Technologie zur öffentlichen Sicherheit beitragen soll, bleiben Habeck und Lemke selbstverständlich schuldig.

Angeblich soll uns die forcierte Neuinstallation von “Erneuerbaren” unabhängig von Gasimporten aus Russland machen, sagt Habeck. Dabei hat uns erst die Energiewende in die Abhängigkeit von russischem Gas gebracht, weil Gaskraftwerke vorgehalten werden, um den kompletten Ausfall zu kompensieren, der entsteht, wenn kein Wind weht und die Sonne nicht scheint.

(…)

Ein wirklicher Schritt weg von der Abhängigkeit von Öl- und Gasimportn aus Diktaturen wäre der Wiedereinstieg in die Kernenergie, wie er europaweit stattfindet. Aber bisher ist Habeck nicht einmal bereit, die Abschaltung der letzten drei verbliebenen Kernkraftwerke zu widerrufen und die Ende letzten Jahres abgeschalteten AKWs wieder in Betrieb zu nehmen. Auch in diesem Fall hat er die Öffentlichkeit belogen, als er behauptete, den Weiterbetrieb ideologiefrei prüfen zu lassen (…).


Unliebsame Wahrheiten werden von Herrn Habeck und Frau Lemke unter den “Teppich” gekehrt!

Destruir bosques es un crimen – Waldzerstörung stoppen – Stop deforestation – Fermate la deforestazione Greenpeace

Greenpeace


LOKALE WASSERVERSORGUNG DURCH WKA-FUNDAMENTE MASSIV BEEINTRÄCHTIGT:

Der Bau von WKAs im Altdorfer Wald bedroht ein unschätzbares Wasserreservoir für zehntausende von Bürgern der umliegenden Gemeinden:

Hierzu verweisen wir außerdem auf unsere Seite “Wasser” mit folgenden Beiträgen aus der ARD-Mediathek:

  • Wasser – Die wertvolle Ressource
  • Bis zum letzten Tropfen
  • Trocknet Deutschland aus?
  • Notfall Natur



Wer für Windkraft ist, ist für Kiesabbau!

Windanlagenbau bedingt Kiesabbau (1300t/Anlage) mit den gesamten negativen Auswirkungen wie Versiegen von Quellen, Verunreinigung von Trinkwasser, Luftverschmutzung und Lärm durch LKW-Verkehr usw. Die orange markierten, geplanten Kiesabbaugebiete (s. unten), gegen die einige Windkraftbefürworter aus Vogt so vehement protestieren, werden den Kies für die Schwerkraftfundamente aus Stahlbeton liefern. Hat euch darüber niemand informiert?

Wer für Windkraft ist, ist für Kiesabbau!


BRENNPUNKT: WINDKRAFTANLAGEN IM ALTDORFER WALD GEMARKUNG VOGT

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1. Um welche Dimensionen geht es bei den geplanten MEGA-Windkraftanlagen im Altdorfer Wald?

Beispiel: Enercon Typ E-160 EPS E1/4.6MW oder Typ E2/5.5 MW mit einer monströsen Gesamthöhe von ca. 250m.

Die Rotorblätter einer Anlage weisen einen Durchmesser von ca. 170m auf und umstreichen eine Kreisfläche von ca. 2,3 Hektar = 23.000m² = größer als 4 Fußballfelder.

Die Anlaufgeschwindigkeit liegt bei ca. 2,5 m/s. Der Schallleistungspegel bei ca. 90-105 dB(A) je nach Windgeschwindigkeit.

2. Welche Konsequenzen haben die für den Bau der Windkraftanlagen erforderlichen Waldrodungen und Flächenversiegelungen im Altdorfer Wald?

Aufgrund der Geländetopografie des Höhenrückens (Drumlins) im Altdorfer Wald könnte die bedrohliche Gesamthöhe dieser riesigen Windrad-Monster in Bezug auf die Wohnbebauung von Vogt sogar 300m (ca. Höhe des Eifelturms) betragen.

Die Flächenversiegelung wird unvorstellbare Ausmaße annehmen und das Ökosystem Altdorfer Wald unwiederbringlich zerstören.

Für die Tragfähigkeit der Anlagen sind Schwerkraftfundamente im Waldboden notwendig.

  • Stahlbeton pro Anlage: ca. 5.000 t entspricht 400 LKWs à 26t
  • Stahlbeton für 90 Anlagen: ca. 450.000 t entspricht 36.000 LKWs à 26t
  • Gemarkung Vogt 20 Anlagen: ca. 100.000t entspricht 3.800 LKWs à 26t

Die Erdbewegungen und Abfuhr des Aushubs für die Fundamente, Zufahrtswege und Infrastruktur verdoppeln bzw. verdreifachen den LKW-Verkehr im Altdorfer Wald. Insgesamt müssen pro Windkraftanlage 10-40 Hektar Wald geopfert werden (Quelle SZ).

Schlussendlich wird der Altdorfer Wald durch diese massiven Eingriffe in ein Industriegebiet umgewandelt.

3. Wo bleibt der Klimaschutz?

Mit diesen geplanten Waldrodungen und Zerstörung von Ökosystemen wird genau das Gegenteil von Klimaschutz bewirkt. Ein Großteil des Altdorfer Waldes steht nicht mehr als natürliche CO2-Senke und – Umwandler zur Verfügung. Ganz im Gegenteil: Es wird CO2 in gigantischem Ausmaß freigesetzt.

Bis vor Kurzem war Wald in BW gesetzlich geschützt (LWaldG i.d.F. v. 31.08.1995, GBI.685). Er hatte die Bedeutung eines natürlichen Filters, einer Klimaanlage, eines Wasserspeichers, eines Lebensraumes für Tiere und Pflanzen sowie eines Naherholungsgebietes für uns Menschen. Nun wird er für den Bau von WKAs in vielen Landesteilen weitgehend dem Erdboden gleich gemacht.

Laut aktuellem Waldbericht der Bundesregierung 2021 ist der Wald unser Klimaschützer Nr.1.

Zurzeit sind 277.000 ha Wald in Deutschland geschädigt und müssen aufgeforstet werden. In Baden-Württemberg betrifft dies über 20.000 ha.

Wie kann es sein, dass ein gesunder, klimaschützender Wald unsinnig gerodet wird, anstatt die Energiepolitik zu überdenken?

Dies ist ein verhängnisvolles Signal für den Klima- und Artenschutz, den sich die Ampel-Koalition scheinheilig auf die Fahnen geschrieben hat.

BREMN e.V. prangert ausdrücklich diese nicht tolerierbare Doppelmoral an. Wir fordern, dass kein einziger Baum im Altdorfer Wald für eine verfehlte Klimapolitik unter dem Deckmantel der Energiewende geopfert werden darf.


Gigantischer Windpark im Altdorfer Wald geplant

Die grün-schwarze Landesregierung und der landeseigene Forst BW hat im Altdorfer Wald eine Fläche für Windräder von 1370 ha ausgewiesen. Das betrifft ein Sechstel der gesamten Waldfläche, umgerechnet in der Größenordnung von 1.900 Fußballfeldern. Die Fläche umfasst 5 verschiedene Standorte (Gemarkung Waldburg, Vogt, Wolfegg, Hintermoos, Unterankenreute und Bergatreute) auf welchen 90, monströse, Windkraftanlagen mit einer Gesamthöhe von 247m aufgestellt werden sollen.

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Fotomontage von möglichen Standorten für WKAs Gemarkung Vogt

Ziel der grünen Landesregierung ist, 1000 Windräder im windschwächsten Bundesland BW zu betreiben und dafür die landeseigenen Wälder zu opfern.

Der Natur-, Arten- und Umweltschutz wird in den betroffenen Gebieten mit einer nie dagewesenen Wucht beeinträchtigt. Betroffene Bürger, Anwohner und Erholungsuchende werden vor vollendete Tatsachen gestellt. Waldgebiete sollen gegen bisher geltendes Recht mit der Brechstange in Industriegebieten für Windkraftanlagen umgewandelt werden.

Mit der fehlgeleiteten Energiewende wird beabsichtigt, eine nicht praktikable, wirtschaftliche Transformation durchzuführen. Bevor die konventionelle Energieerzeugung abgeschaltet wird, müssen neue Quellen grundlastfähig und regelbar vorhanden sein. Nach dem Prinzip von Ursache und Wirkung: “Wer abschaltet, muss vorher zuschalten!”

Angemessene und wettbewerbsfähige Strompreise für Wirtschaft und Verbraucher sind ein Grundbedürfnis für Wohlstand und sozial gerechten Klimaschutz.

Grüne Ideologien und Panikmache sind schlechte Ratgeber und lassen Strom- und Energiepreise weiter steigen. Deutschland hat mit 30-40 ct/kWh die höchsten Strompreise weltweit. Dagegen lag in Europa der durchschnittliche Strompreis in 2021 bei 21,9 ct/kWh.


BREMN ´s STELLUNGNAHME ZUR ENERGIEPOLITIK

BREMN fordert: Keine Windkraftanlagen in Wäldern (wie im Bundesland Thüringen)

BREMN erklärt: Einhaltung der bestehenden Natur-, Umwelt und Artenschutzgesetze bedeutet aktiver Klimaschutz

BREMN fordert: Schwerpunktmäßigen Ausbau von Photovoltaikanlagen in den sonnenreichen Bundesländern BW/Bayern

BREMN unterstützt: Windkraft NUR an wirtschaftlichen Standorten > 6m/s außerhalb von Wäldern mit Abständen von 10h

BREMN fordert: Den längst überfälligen Ausbau von Stromtrassen für Windstrom von Nord nach Süd voranzutreiben anstatt die Überproduktion von Strom ins Ausland zu verschenken

BREMN fordert: Die unbefristete Verlängerung der Laufzeiten bestehender, grundlastfähiger Kraftwerke bis entsprechende Ersatztechnologien zur Verfügung stehen.

BREMN fordert: Einführung von Marktpreisen für erneuerbare Energien


FAZIT

ES IST UNSERIÖS, ZU BEHAUPTEN, MAN KÖNNE EIN INDUSTRIELAND WIE DEUTSCHLAND ALLEIN MIT ERNEUERBAREN ENERGIEN BETREIBEN. POLITIKER, ÖKONOMEN UND MEDIEN SOLLTEN ENDLICH BEI DER STROMERZEUGUNG IDEOLOGIE UND LOBBYISMUS AUßEN VOR LASSEN UND SIE AUF REALISTISCHE, PHYSIKALISCHE GRUNDLAGEN STELLEN.

DIE WÄLDER SIND UNSERE GRÖSSTEN KOHLENSTOFFSPEICHER: DIE BEVÖLKERUNG IST AUFGEFORDERT, DIE VERANTWORTUNG DAFÜR ZU ÜBERNEHMEN, DASS DIES SO BLEIBT.

“DER WALDBURGER RÜCKEN IST EIN JUWEL.” BUND Oberschwaben



Solche Dimensionen haben die Rotoren der Windräder, die Flora und Fauna des Altdorfer Waldes für immer zerstören werden. Wehrt Euch so lange es noch möglich ist!

Wer sich tiefergehend mit verschiedenen Themen beschäftigen möchte, hat mit den folgenden Links die Möglichkeit dazu:

https://umwelt-watchblog.de/eine-wirtschaftliche-betrachtung-von-windkraftanlagen-in-sueddeutschland/

https://umwelt-watchblog.de/windkraft-in-waeldern-fachbeitrag-von-johannes-bradtka/