BREMN informiert:


Ist Windkraft wirklich grün und macht uns energetisch unabhängig?

Materialbedarf pro Windrad und Land aus dem der Rohstoff stammt

Kupfer aus Südamerika

seltene Erden aus China

Silber aus Mexiko und Argentinien

Bauxit aus Guinea

Eisenerz aus Brasilien (aus Minen nach Abholzung von Regenwäldern)

Nickel aus Russland oder Kuba

Stahl und Gusseisen aus China

Balsaholz aus Ecuador, Mexiko, Indien (aus abgeholzten Regenwäldern)

Menschenrechtsorganisationen stufen die Beschaffung dieser Rohstoffe als bedenklich in Bezug auf Umweltschäden und Menschenrechte ein.

Wieder ein Fall von Greenwashing, Herr Habeck und Frau Lemke? Ebenso wie der Flüssiggasimport mit schwerölbetriebenen Tankern aus Qatar?


Windkraft auf Biegen und Brechen: Viele Grüne wenden sich mit Grausen von ihrer Partei ab!

Auszüge aus einem Artikel von Vera Lengsfeld, geboren 1952 in Thüringen, bis 1996 Bundestagsmitglied von Bündnis 90/ Die Grünen

Erst wenn der letzte Wald gerodet, das letzte Naturschutzgebiet zerstört, die letzten Vögel und Insekten geschreddert sind, werdet ihr merken, dass Grün wählen keine gute Idee war…

Wie die Grünen von der Umweltschutz- zur Umweltzerstörungspartei wurden

Dass Politiker sich nicht um ihr Geschwätz von gestern kümmern, wissen wir spätestens seit Konrad Adenauers offenherzigem Geständnis. Aber eine solche Kehrtwendung wie die Grünen in den letzten Jahren hingelegt haben, kenne ich von keiner Partei. Angetreten als Umweltschutzpartei, sind sie jetzt die größte Gefahr für die Umwelt: Windräder und Solarpanel-Felder zerstören unsere Kulturlandschaft und sind inzwischen die Hauptursache für den Artenschwund in Deutschland.

(…)

Im Schatten des Ukrainekrieges stellen am 4. April 2022 die Bundesumweltministerin Steffi Lemke und der Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz Dr. Robert Habeck einen Großangriff auf Arten-Landschafts- und Naturschutz vor. Sie nennen es „gemeinsame Eckpunkte für einen naturverträglichen Windkraftausbau“. Wobei naturverträglich in diesem Zusammenhang ehrlicherweise Naturzerstörung und demokratiefeindlich heißen müsste. Aber die beiden grünen Minister sind so ehrlich wie seinerzeit der DDR-Staatschef Walter Ulbricht, als er im Juli 1961 verkündete, niemand hätte die Absicht, eine Mauer zu errichten.

Mit dem neuen Gesetz würden „Bremsklötze beseitigt“ (Lemke). Das heißt, die demokratische Mitbestimmung, für die sich die Grünen jahrzehntelang stark gemacht haben, wird es nicht mehr geben. Das sei angeblich „gerade heute besonders wichtig, da wir uns zügiger denn je aus der Klammer von Öl- und Gas-Importen befreien müssen“ (Habeck). Dem Minister müsste bekannt sein, dass sich seit dem Ausstieg aus Kernkraft und Kohle die Abhängigkeit von Öl- und Gasimporten massiv erhöht hat und der Anteil der „Erneuerbaren“ an der STROMERZEUGUNG zwar etwas über 40% beträgt, am GESAMTENERGIEBEDARF aber weit unter 20%. Selbst eine VERDOPPLUNG der „Erneuerbaren“ würde den GESAMTENERGIEBEDARF nur zu etwa einem Drittel decken.

Außerdem ist die installierte Leistung an „Erneuerbaren“ bereits an der Grenze dessen, was unser Netz verkraften kann. Es fehlt an Leitungen und Speichern. Schon jetzt muss „Lastabwurf“ praktiziert werden, um einen flächendeckenden Blackout zu verhindern. Trotz dieser Tatsachen wollen die Grünen ihre Utopie ohne Rücksicht auf Verluste exekutieren

Das bedeutet eine Zerstörung der letzten verbliebenen naturnahen Landschaftsräume. Die Eckpunkte sehen u.a. vor, Landschaftsschutzgebiete für die Windkraft zu öffnen und artenschutzrechtliche Standards erheblich zu senken. (…) Dass dabei hunderttausende Bäume gefällt werden müssen, die dann als CO2-Senker ausfallen, dass Waldboden versiegelt wird und damit Regenwasser, das nicht versickern kann, oberflächlich abfließt und gewachsenen Boden mitnimmt, spielt keine Rolle.

(…)

Windräder sind Insekten- und Vogelschredder. Je mehr Windräder installiert werden, desto effektiver werden Insekten und Vögel vernichtet. Um das zu ermöglichen, werden Schutzvorschriften, zum Beispiel der Abstand zu Brutplätzen, verringert und die Versiegelung von Schutzgebieten befördert. Mehr noch: In meiner Heimatstadt Sondershausen wohnt ein verzweifelter Grüner, der jedes Wochenende loszieht, um die noch wenigen verbliebenen Raubvogelbrutplätze zu kartieren, in der Hoffnung, sie so vor dem Verschwinden bewahren zu können.

(…)

Lemke und Habeck scheuen sich dabei nicht, europäisches Naturschutzrecht zu unterlaufen. Die EU-Biodiversity-Strategie wird durch ihre Vorhaben konterkariert. Der Trick, mit dem Natur- und Artenschutz ausgehobelt werden sollen, ist die Einordnung der “Erneuerbaren” als angebliche Dienerin der “öffentlichen Sicherheit”. Damit seien sie von “überragendem öffentlichen Interesse”. Die Erklärung, warum eine unsichere, wetterabhängige Technologie zur öffentlichen Sicherheit beitragen soll, bleiben Habeck und Lemke selbstverständlich schuldig.

Angeblich soll uns die forcierte Neuinstallation von “Erneuerbaren” unabhängig von Gasimporten aus Russland machen, sagt Habeck. Dabei hat uns erst die Energiewende in die Abhängigkeit von russischem Gas gebracht, weil Gaskraftwerke vorgehalten werden, um den kompletten Ausfall zu kompensieren, der entsteht, wenn kein Wind weht und die Sonne nicht scheint.

(…)

Ein wirklicher Schritt weg von der Abhängigkeit von Öl- und Gasimportn aus Diktaturen wäre der Wiedereinstieg in die Kernenergie, wie er europaweit stattfindet. Aber bisher ist Habeck nicht einmal bereit, die Abschaltung der letzten drei verbliebenen Kernkraftwerke zu widerrufen und die Ende letzten Jahres abgeschalteten AKWs wieder in Betrieb zu nehmen. Auch in diesem Fall hat er die Öffentlichkeit belogen, als er behauptete, den Weiterbetrieb ideologiefrei prüfen zu lassen (…).


Unliebsame Wahrheiten werden von Herrn Habeck und Frau Lemke unter den “Teppich” gekehrt!

Destruir bosques es un crimen – Waldzerstörung stoppen – Stop deforestation – Fermate la deforestazione Greenpeace

Greenpeace


LOKALE WASSERVERSORGUNG DURCH WKA-FUNDAMENTE MASSIV BEEINTRÄCHTIGT:

Der Bau von WKAs im Altdorfer Wald bedroht ein unschätzbares Wasserreservoir für zehntausende von Bürgern der umliegenden Gemeinden:

Hierzu verweisen wir außerdem auf unsere Seite “Wasser” mit folgenden Beiträgen aus der ARD-Mediathek:

  • Wasser – Die wertvolle Ressource
  • Bis zum letzten Tropfen
  • Trocknet Deutschland aus?
  • Notfall Natur



Wer für Windkraft ist, ist für Kiesabbau!

Windanlagenbau bedingt Kiesabbau (1300t/Anlage) mit den gesamten negativen Auswirkungen wie Versiegen von Quellen, Verunreinigung von Trinkwasser, Luftverschmutzung und Lärm durch LKW-Verkehr usw. Die orange markierten, geplanten Kiesabbaugebiete (s. unten), gegen die einige Windkraftbefürworter aus Vogt so vehement protestieren, werden den Kies für die Schwerkraftfundamente aus Stahlbeton liefern. Hat euch darüber niemand informiert?

Wer für Windkraft ist, ist für Kiesabbau!


BRENNPUNKT: WINDKRAFTANLAGEN IM ALTDORFER WALD GEMARKUNG VOGT

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist 4D973FE8-0EFC-4054-AB7C-533CC2E33F71-1024x768.jpeg

1. Um welche Dimensionen geht es bei den geplanten MEGA-Windkraftanlagen im Altdorfer Wald?

Beispiel: Enercon Typ E-160 EPS E1/4.6MW oder Typ E2/5.5 MW mit einer monströsen Gesamthöhe von ca. 250m.

Die Rotorblätter einer Anlage weisen einen Durchmesser von ca. 170m auf und umstreichen eine Kreisfläche von ca. 2,3 Hektar = 23.000m² = größer als 4 Fußballfelder.

Die Anlaufgeschwindigkeit liegt bei ca. 2,5 m/s. Der Schallleistungspegel bei ca. 90-105 dB(A) je nach Windgeschwindigkeit.

2. Welche Konsequenzen haben die für den Bau der Windkraftanlagen erforderlichen Waldrodungen und Flächenversiegelungen im Altdorfer Wald?

Aufgrund der Geländetopografie des Höhenrückens (Drumlins) im Altdorfer Wald könnte die bedrohliche Gesamthöhe dieser riesigen Windrad-Monster in Bezug auf die Wohnbebauung von Vogt sogar 300m (ca. Höhe des Eifelturms) betragen.

Die Flächenversiegelung wird unvorstellbare Ausmaße annehmen und das Ökosystem Altdorfer Wald unwiederbringlich zerstören.

Für die Tragfähigkeit der Anlagen sind Schwerkraftfundamente im Waldboden notwendig.

  • Stahlbeton pro Anlage: ca. 5.000 t entspricht 400 LKWs à 26t
  • Stahlbeton für 90 Anlagen: ca. 450.000 t entspricht 36.000 LKWs à 26t
  • Gemarkung Vogt 20 Anlagen: ca. 100.000t entspricht 3.800 LKWs à 26t

Die Erdbewegungen und Abfuhr des Aushubs für die Fundamente, Zufahrtswege und Infrastruktur verdoppeln bzw. verdreifachen den LKW-Verkehr im Altdorfer Wald. Insgesamt müssen pro Windkraftanlage 10-40 Hektar Wald geopfert werden (Quelle SZ).

Schlussendlich wird der Altdorfer Wald durch diese massiven Eingriffe in ein Industriegebiet umgewandelt.

3. Wo bleibt der Klimaschutz?

Mit diesen geplanten Waldrodungen und Zerstörung von Ökosystemen wird genau das Gegenteil von Klimaschutz bewirkt. Ein Großteil des Altdorfer Waldes steht nicht mehr als natürliche CO2-Senke und – Umwandler zur Verfügung. Ganz im Gegenteil: Es wird CO2 in gigantischem Ausmaß freigesetzt.

Bis vor Kurzem war Wald in BW gesetzlich geschützt (LWaldG i.d.F. v. 31.08.1995, GBI.685). Er hatte die Bedeutung eines natürlichen Filters, einer Klimaanlage, eines Wasserspeichers, eines Lebensraumes für Tiere und Pflanzen sowie eines Naherholungsgebietes für uns Menschen. Nun wird er für den Bau von WKAs in vielen Landesteilen weitgehend dem Erdboden gleich gemacht.

Laut aktuellem Waldbericht der Bundesregierung 2021 ist der Wald unser Klimaschützer Nr.1.

Zurzeit sind 277.000 ha Wald in Deutschland geschädigt und müssen aufgeforstet werden. In Baden-Württemberg betrifft dies über 20.000 ha.

Wie kann es sein, dass ein gesunder, klimaschützender Wald unsinnig gerodet wird, anstatt die Energiepolitik zu überdenken?

Dies ist ein verhängnisvolles Signal für den Klima- und Artenschutz, den sich die Ampel-Koalition scheinheilig auf die Fahnen geschrieben hat.

BREMN e.V. prangert ausdrücklich diese nicht tolerierbare Doppelmoral an. Wir fordern, dass kein einziger Baum im Altdorfer Wald für eine verfehlte Klimapolitik unter dem Deckmantel der Energiewende geopfert werden darf.


Gigantischer Windpark im Altdorfer Wald geplant

Die grün-schwarze Landesregierung und der landeseigene Forst BW hat im Altdorfer Wald eine Fläche für Windräder von 1370 ha ausgewiesen. Das betrifft ein Sechstel der gesamten Waldfläche, umgerechnet in der Größenordnung von 1.900 Fußballfeldern. Die Fläche umfasst 5 verschiedene Standorte (Gemarkung Waldburg, Vogt, Wolfegg, Hintermoos, Unterankenreute und Bergatreute) auf welchen 90, monströse, Windkraftanlagen mit einer Gesamthöhe von 247m aufgestellt werden sollen.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist 2022-01-06-Kuechel-1024x521.jpeg

Fotomontage von möglichen Standorten für WKAs Gemarkung Vogt

Ziel der grünen Landesregierung ist, 1000 Windräder im windschwächsten Bundesland BW zu betreiben und dafür die landeseigenen Wälder zu opfern.

Der Natur-, Arten- und Umweltschutz wird in den betroffenen Gebieten mit einer nie dagewesenen Wucht beeinträchtigt. Betroffene Bürger, Anwohner und Erholungsuchende werden vor vollendete Tatsachen gestellt. Waldgebiete sollen gegen bisher geltendes Recht mit der Brechstange in Industriegebieten für Windkraftanlagen umgewandelt werden.

Mit der fehlgeleiteten Energiewende wird beabsichtigt, eine nicht praktikable, wirtschaftliche Transformation durchzuführen. Bevor die konventionelle Energieerzeugung abgeschaltet wird, müssen neue Quellen grundlastfähig und regelbar vorhanden sein. Nach dem Prinzip von Ursache und Wirkung: “Wer abschaltet, muss vorher zuschalten!”

Angemessene und wettbewerbsfähige Strompreise für Wirtschaft und Verbraucher sind ein Grundbedürfnis für Wohlstand und sozial gerechten Klimaschutz.

Grüne Ideologien und Panikmache sind schlechte Ratgeber und lassen Strom- und Energiepreise weiter steigen. Deutschland hat mit 30-40 ct/kWh die höchsten Strompreise weltweit. Dagegen lag in Europa der durchschnittliche Strompreis in 2021 bei 21,9 ct/kWh.


BREMN ´s STELLUNGNAHME ZUR ENERGIEPOLITIK

BREMN fordert: Keine Windkraftanlagen in Wäldern (wie im Bundesland Thüringen)

BREMN erklärt: Einhaltung der bestehenden Natur-, Umwelt und Artenschutzgesetze bedeutet aktiver Klimaschutz

BREMN fordert: Schwerpunktmäßigen Ausbau von Photovoltaikanlagen in den sonnenreichen Bundesländern BW/Bayern

BREMN unterstützt: Windkraft NUR an wirtschaftlichen Standorten > 6m/s außerhalb von Wäldern mit Abständen von 10h

BREMN fordert: Den längst überfälligen Ausbau von Stromtrassen für Windstrom von Nord nach Süd voranzutreiben anstatt die Überproduktion von Strom ins Ausland zu verschenken

BREMN fordert: Die unbefristete Verlängerung der Laufzeiten bestehender, grundlastfähiger Kraftwerke bis entsprechende Ersatztechnologien zur Verfügung stehen.

BREMN fordert: Einführung von Marktpreisen für erneuerbare Energien


FAZIT

ES IST UNSERIÖS, ZU BEHAUPTEN, MAN KÖNNE EIN INDUSTRIELAND WIE DEUTSCHLAND ALLEIN MIT ERNEUERBAREN ENERGIEN BETREIBEN. POLITIKER, ÖKONOMEN UND MEDIEN SOLLTEN ENDLICH BEI DER STROMERZEUGUNG IDEOLOGIE UND LOBBYISMUS AUßEN VOR LASSEN UND SIE AUF REALISTISCHE, PHYSIKALISCHE GRUNDLAGEN STELLEN.

DIE WÄLDER SIND UNSERE GRÖSSTEN KOHLENSTOFFSPEICHER: DIE BEVÖLKERUNG IST AUFGEFORDERT, DIE VERANTWORTUNG DAFÜR ZU ÜBERNEHMEN, DASS DIES SO BLEIBT.

“DER WALDBURGER RÜCKEN IST EIN JUWEL.” BUND Oberschwaben



Solche Dimensionen haben die Rotoren der Windräder, die Flora und Fauna des Altdorfer Waldes für immer zerstören werden. Wehrt Euch so lange es noch möglich ist!

Wer sich tiefergehend mit verschiedenen Themen beschäftigen möchte, hat mit den folgenden Links die Möglichkeit dazu:

https://umwelt-watchblog.de/eine-wirtschaftliche-betrachtung-von-windkraftanlagen-in-sueddeutschland/

https://umwelt-watchblog.de/windkraft-in-waeldern-fachbeitrag-von-johannes-bradtka/